Klare Aussage: Kein Fracking durch die Hintertür

Kommunalpolitik

Lassen nicht locker: Die Gegener des umweltschädlichen Frackings

Grubengas mutiert zum wertvollen Rohstoff

Ein gefährliches „Abfallprodukt“ des Kohlebergbaus, das Grubengas,  wird zum wertvollen Rohstoff. Mingas-Power, eine RWE- und STEAG-Tochter will auch in unserer Bergbauregion das Gas in stillgelegten Schächten und Flözen konventionell absaugen und in elektrische Energie umwandeln. So ein Antrag an die Bezirksregierung Arnsberg. Die Stadt Dorsten wird angehört, hat aber keine Entscheidungsgewalt. Ja, sagt die Stadtverwaltung – aber … Aber, damit darf nicht verbunden sein, dass im Laufe des Verfahrens plötzlich auch unkonventionell gearbeitet wird. Und dieser Begriff steht für das umstrittene Fracking mit Bohrungen und giftigen Chemikalien. Auf Antrag der SPD im gestrigen Umwelt- und Planungsausschuss wurde die Verwaltung beauftragt, nicht nur ihre Meinung abzugeben, sondern die Bezirksregierung aufzufordern, einen verbindlichen Passus im Vertrag mit Mingas- Power zu formulieren und zum Vertragsbestandteil zu erheben. Dirk Hartwich, der lange den Dorstener Arbeitskreis ENERGIE – KLIMA – UMWELT organisatorisch geleitet hat, konnte als Sachkundiger Bürger selbst die SPD-Forderung vortragen. Erfreulich: Die Verwaltung stützt die Anregung und die anderen Parteienvertreter haben nicht widersprochen. Ob das Vorhaben erfolgreich ist? „Ja“, so Hartwich nach der Sitzung, „es kommt wesentlich darauf an, wie argumentiert und vorgetragen wird. Es wäre fahrlässig, Fracking durch die Hintertür und ungenaue Vertragsgestaltung möglich zu machen“.

Eigener Bericht, wird fortgesetzt

 
 

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