Klimaschutz ist viel mehr als saubere Luft

Umwelt

Künstliches Licht bedroht Tierwelt und lässt Sterne verblassen

Seit Jahren fordert die Rhader SPD den Fuß-und Radweg zwischen Stuvenberg und der Bahnlinie entlang der Lembecker Straße, verkehrssicher auszuleuchten. Das ist notwendig und muss umgesetzt werden. Die Forderung lautet aber, künftig Leuchten einzusetzen, die das Licht dahin werfen, wo es benötigt wird. Nämlich zum Boden. Seit einigen Jahren hat ein neuer Begriff in der Klimadebatte Fuß gefasst, der zum sofortigen Handeln zwingt. LICHTVERSCHMUTZUNG! Künstliches Licht, das in alle Richtungen strahlt, wird zur Todesfalle vieler Kleinstlebewesen, wie Mücken und Falter. Es bringt Brutzeiten der Vögel aus dem Takt und regt völlig unsinnig die Fotosynthese bei Pflanzen zur falschen Zeit an. Während verantwortungsbewusste Landwirte Blühstreifen für Insekten anlegen, sorgen falsche Straßenbeleuchtung und verstärkt auch nach oben angestrahlte Privathäuser, parallel für deren Dezimierung. Wie es richtig geht, wird im Kreuzungsbereich Hünengrab / Lembecker Straße demonstriert. Hier sorgt das helle, nach unten strahlende Licht nicht nur für Verkehrssicherheit, sondern hilft vielen nachtaktiven Tieren, die Orientierung nicht zu verlieren. Der Klimaschutz kennt viele Facetten. Die Reduzierung der Luftverschmutzung gehört ab sofort auf die Tagesordnung. In Rhade, in Dorsten und im ganzen Land. Und zu wissen, "wieviel Sternlein am Himmelszelt stehen", macht unser Leben zusätzlich reicher.

Nachdenk-Zeilen aus Rhade

 
 

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