Kopf und Bauch

Bundespolitik

Wohin geht die Reise? Fährt die SPD künftig auf der Hauptstrecke oder einem Nebengleis?

Das süffisante Grinsen und Kommentieren der Herren Seehofer und Dobrindt ist unangebracht

4 Wochen nach der Bundestagswahl sind viele Wähler und Parteimitglieder aus allen Lagern hin- und hergerissen.
Eine Große Koalition aus CDU/CSU und SPD scheint möglich. Aber wer wollte die?
Die Parteien vor der Wahl auf keinen Fall.
Betrachtet man dagegen die Wählerumfragen vorher und nachher, dann ist genau das herausgekommen, was der Wähler wollte:

1. FDP raus
2. Merkel muss Kanzlerin bleiben
3. SPD soll mitregieren
4. Grüne stehen auf der Warteliste
5. Linke sollten noch 4 Jahre Selbstfindung betreiben

Fragen wir mal das Bauchgefühl eines aktiven Sozialdemokraten:
Das süffisante Grinsen und Kommentieren der Herren Seehofer und Dobrindt reicht aus, um sich mit Grausen abzuwenden. Mit denen soll gemeinsam regiert werden? Mit denen soll ein Politikwechsel (Hannelore Kraft) gelingen?
Aber in diesen schwierigen Zeiten ist nicht nur der Bauch, sondern in erster Linie der Kopf gefragt. Was ist gut für unser Land? Was ist gut für die Menschen? Ob eine Große Koalition die Erwartungen erfüllt, bleibt abzuwarten.
Ach so, noch steht sie ja gar nicht – die Große Koalition. Jetzt wird in gefühlten 100 Arbeitsgruppen verhandelt, ob es überhaupt eine tragfähige Basis für 4 Jahren geben kann. Und dann sind da noch die 470.000 SPD-Mitglieder, die letztlich entscheiden werden.
Und die werden verantwortungsvoll auch mitteilen, was gut für die SPD ist.
Es bleibt spannend. Kopf und Bauch werden noch miteinander ringen.

Eigener Bericht.

 
 

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