
Unansehnliches Provisorium dauert an
Der Kreisverkehr an der A31 war ein Blickfang. Bepflanzt und gepflegt von einem nicht mehr existenten Rhader Gartenbaubetrieb, war er ein ansehnliches Eingangstor nach Rhade. So wie der freundliche Eingangsbereich zu einem Haus oder einer Wohnung. Also ein WILLKOMMEN-Symbol. Dann mussten gigantische Bauteile für eine Windkraftanlage in unserer Region transportiert werden. Eine unüberwindbare Engstelle war der genannte Kreisverkehr. Kurzerhand wurde das Grün entfernt, der künstliche Hügel „platt“ gemacht, Stahlplatten verlegt, um den Schwertransportern das Überqueren zu ermöglichen. Die Windkraftanlage ist seit Monaten vor Ort aufgebaut und liefert bereits saubere Energie. Sicherlich war vertraglich festgeschrieben, dass die Kreisverkehrsinsel wieder in den vorherigen Zustand versetzt werden muss. Auch die für den Schwertransport abgesägten Alleebäume an der Lembecker Straße müssen nachgepflanzt werden. Nun stellen wir fest, dass sich seit Monaten nichts bewegt. Eine Erinnerung reichen wir an unseren Dorfmanager Lazlo Taube weiter. Natürlich berichten wir anschließend über neue Erkenntnisse.