Polderprojekt zeigte, was in der Lippestadt möglich ist
Nun ist der Dorstener Herbst da. Künstlerisch betrachtet. Nach 70 Tagen wurde in Dorsten ein Kunst- und Kulturprojekt beendet, das Furore machte und die Bürger ohne Einschränkung mitnahm. Eine Idee wurde zum Selbstläufer. Marion Taube hat das Lob, dass sie und ihre Mitstreiter von der Öffentlichkeit erhält und erhalten hat, absolut verdient. Das Besondere ist nämlich, dass sie "mit ohne Geld", dafür mit unendlicher Begeisterung und mitreißender Motivation 70 Tage lang den Menschen in unserer Flächenstadt ein ganz neues Gefühl des Miteinanders und der "barrierefreien" Begegnung ermöglichte. Jetzt gilt es, den gesponnenden Faden aufzugreifen. Kultur in einer Stadt ist nämlich ein immer noch unterschätzter Standortfaktor. Interessant und nachdenklich machend ist, dass es überwiegend private Initiativen und Initiatoren sind, die Dorsten ein neues, sympathisches Gesicht geben. Kultur für alle! Dorsten hat 70 Tage bewiesen, dass es das gibt und auch "nachgefragt" wird. Ein Lichtblick. Aber auch eine Aufforderung an das städtische Kulturamt, sich umfassender, kreativer und offener als bisher zu positionieren.
Eigener Bericht