Landwirtschaft am Scheideweg - in Rhade, NRW, im Bund und europaweit

Umwelt

Klimaveränderung zwingt zum Umdenken

Wer das Handeln der Landwirtschaft kritisch hinterfragte, wurde sofort und unerbittlich an den Pranger gestellt. Ein starker Lobbyverband hatte es bisher leicht, mit Traktoren Stärke zu demonstrieren und Kritiker in die Schranken zu verweisen. In Rhade, mit über 60% landwirtschaftlichem Flächenanteil, nicht anders als in NRW, dem ganzen Land und sogar europaweit. Nachdem aber immer klarer wird, dass auch die Landwirtschaft ein Teil des Klima- und Umweltproblems ist, mehren sich die Stimmen im eigenen Berufsverband, Teil der Lösung werden zu wollen. Eine von der Regierung angeregte Kommission, bestehend aus 30 Experten aus Landwirtschaft, Lebensmittelwirtschaft, Verbraucher- Umwelt- und Tierschutzverbänden, schaffte das „Unmögliche“, nämlich eine einstimmig verabschiedete Empfehlung, wie der Landwirtschaft eine Zukunft gewährleistet werden kann. Eine gesamtgesellschaftliche Mammutaufgabe, die von allen Beteiligten Zugeständnisse verlangt. Die neu zu wählende Bundesregierung wird an den Empfehlungen dieser Zukunftskommission nicht vorbei kommen. Dass es im Lager der Landwirte weiter laute Gegenstimmen gibt, verwundert nicht. Einer aus Bayern fast es so zusammen: „Welches Gutachten ist nun wieder erschienen? Von der Zukunftskommission? Nie gehört. Man verliert den Überblick bei soviel Kommissionen und Zukunft.“

Eigener Bericht auf Grundlage des ZEIT-Artikels “Traumwelt Landwirtschaft“, 8. Juli 2021

 
 

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SPD Ortsverein Rhade

Christoph Kopp
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