Kaum war die neue Stadtteilzeitung der Rhader SPD in allen Briefkästen, schon nutzten die Bürger die Gelegenheit, mit Meckerschecks auf Missstände im Ort aufmerksam zu machen.
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Neben Hans-Willi Niemeyer, Vorsitzender der Rhader Sozialdemokraten, nahmen Achim Schrecklein und Brigitte Hartwich, die für den neuen Stadtrat in Rhade kandidieren, an einem Ortstermin mit der Verwaltung teil.
Container eines Gewerbebetriebes, die direkt an der Lembecker Straße abgestellt sind, sind einigen Anwohnern ein Dorn im Auge. „Unser Dorf soll schöner werden – aber nicht so“, lautet die Kritik.
Breiten Raum nahm die Schulwegsicherung ein. Zwar stehen Radwege beidseitig der Erler Straße zur Verfügung, dennoch ist die Nutzung „gegen die Fahrtrichtung“ eigentlich unzulässig. „Besonders im Bereich des neuen Einkaufszentrums kommt es immer wieder zu kritischen Situationen“.
Der Vorschlag, die Fußgängerampel geringfügig in Richtung Turnhalle zu verlegen, um den Nord-Süd-Gehweg zwischen Lembecker Straße und Schlehenweg vernünftig abzusichern, fand nicht die Zustimmung der Verwaltung. Kreissache und Finanznot waren die Argumente.
Das Ordnungsamt konnte sich von der Vermüllung eines Gartengrundstücks am Wupperweg überzeugen. „Wir werden mit dem Grundstückseigentümer Kontakt aufnehmen“, so Rolf Köllmann, Leiter des Amtes.
Als nicht behindertengerecht werden Barrieren bezeichnet, die das unkontrollierte Wechseln vom Radweg auf die Straße verhindern sollen. „Rollstuhlfahrer haben in der Regel keine Chance hier durchzukommen“. Auch hier sagte die Verwaltung zu, eine Lösung anzustreben.
Das gilt auch für die Eingabe eines Anliegers an der Erler Straße, der die fehlende Verkehrssicherheit durch zu schnellen KFZ-Verkehr beklagt. Geschwindigkeitsmessungen sollen die Beobachtungen überprüfen.
Fazit der SPD: „Es gibt noch viel zu tun. Wir werden konstruktiv mit der Verwaltung um Verbesserungen weiterhin ringen“.