Meinungsmache oder kritischer Journalismus?

Bundespolitik

Eine Klientelpartei wird von außen wieder aufgebaut

Heute soll einmal kritisch auf die TV- und Printmedien geschaut werden. Es geht um die FDP. Sie ist grandios abgestürzt und zu Recht vom Wähler aus dem Bundestag gefegt worden.
Freude auf der einen Seite, Mitleid von gegenüber. Das ist normal.
Jetzt ist aber zu beobachten, dass sich die genannten Medien fast überbieten, diese Klientelpartei wieder zurück zu schreiben, bzw. zu senden. Keine Talkshow ohne Lindner und Kubicki, keine Zeitung über die „Guten“ in der Partei. Das zahlt sich aus. Zunächst in den Umfragen. Heute lautet eine Meldung: Sie hat wieder 5%. Warum?

Da politisch seit dem 22. September 2013 von „denen“ nichts geleistet wurde, muss es an etwas anderem liegen. Und hier spielen die Medien/Journalisten, die sich so gerne unabhängig nennen, eine nicht unmaßgebliche Rolle. Die Gefahr eines politischen Journalisten besteht immer darin, nicht nur zu berichten und zu analysieren, sondern selbst Politik zu machen. Bei der momentanen Berichterstattung über die ehemals Liberalen ist nicht zu übersehen oder zu überlesen, dass da eine unangebrachte Hilfestellung von außen geleistet wird.

 
 

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