Michael Baune beantwortet 3 Fragen – Eine Bewertung

Kommunalpolitik

Unsere Rhader Erwartung an den neuen Bürgermeister

Die Rhader SPD hat Michael Baune, der gute Chancen hat, im Mai zum neuen Bürgermeister von Dorsten gewählt zu werden, befragt (siehe unten – 18.2.2014).
Bei der Frage, ob zum Beispiel Rhade durch die 1975 erfolgte kommunale Eingemeindung nach Dorsten gewonnen hat, stellt Michael Baune die Chancen der Stadt Dorsten mit Rhade und den anderen Stadtteilen in den Vordergrund. Aber, Stadtentwicklung, sprich Rahmenplanung, ist für mich eine verpflichtende Aufgabe, die Bürger zu beteiligen. „Sie sind die Profis, wenn es um die Entwicklung vor ihrer Haustür geht geht“.
Wir in Rhade, können uns mit dieser Antwort bestätigt fühlen.

Dann wollten wir von ihm wissen, ob er alles anders oder vieles besser machen will.

„Sozialdemokratischer“ lautet seine interessante Aussage. Und er sagt auch gleich, was er darunter versteht. Sparen ja, aber nicht kaputt sparen. Sport, Bildung, Kultur, Jugend – hier sind Zukunftsaufgaben zu erledigen, die nicht nach dem Rasenmäherprinzip als Einsparpotenzial behandelt werden dürfen.
Wir in Rhade sagen: Eine klare Zielformulierung. Den Worten müssen Taten folgen. Michael Baune hat mit seiner beruflichen Erfahrung bewiesen, dass ein Praktiker durch und durch ist und nichts mehr hasst, als „heiße Luft“ im politischen Alltagsgeschäft.

Bürgerinnen und Bürger, die sich ehrenamtlich in den Parteien gesellschaftspolitisch engagieren, kommen bisher bei der städtischen Ehrenamtsgala nicht vor. Michael Baune hat das erkannt, findet das überhaupt nicht fair, bestätigt, dass es in allen Dorstener Parteien Personen und Persönlichkeiten gibt, die verdient hätten, auch erwähnt zu werden. Interessant ist, dass er vehement widerspricht, dass Politik prinzipiell ein schmutziges Geschäft sei. Ausnahmen bestätigen die Regel – aber es sind Ausnahmen.
Wir in Rhade unterstützen seit langem, dass das kommunalpolitische ehrenamtliche Engagement genauso bewertet wird, wie der Einsatz zum Beispiel in einem Sportverein. Nur so kann Politik mittelfristig aus der „Schmuddelecke“ finden.

Fazit: Michael Baune gibt auf klare Fragen klare Antworten. Michael Baune würde, so unser Eindruck, als Bürgermeister Rhade nicht mehr als „Randgemeinde“ einer Dorstener Zentrale betrachten. Wir sollten ihn beim Wort nehmen und ihn im Mai zum Bürgermeister unserer Stadt wählen.

 
 

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