Mit offenen Augen durch Rhade - Frau K. räumt auf

Gesellschaft

Parallel zur verkehrsreichen Kreisstraße, die Rhade auf 3 Kilometer Länge zum Straßendorf verdammt, verläuft in gleicher Länge ein Rad- und Fußweg, ergänzt um einen Wirtschaftsweg. Beginnen wir unsere Beschreibung im Osten mit der Mainstraße, folgen dem sogenannten Pättken mit Brückenquerung des Kalten Bachs, nehmen den Schlehenweg, queren die Bahnline und den Höfer Weg, um dann in der Erler Straße im Westen Rhades zu enden. Hier und jetzt soll es um das Pättken gehen. Seit Jahrzehnten wird, u. a. von der örtlichen SPD gefordert, dieses Teilstück zu verbreitern, die viel zu schmale Brücke zu erneuern, den Belag einem gängigem Radwegestandard anzupassen und das Grün rechts und links regelmäßig zurückzuschneiden. Weder gibt es ein städtisches Projekt „Pättken mit Brücke“, noch funktioniert die regelmäßige Pflege. Das konnte eine Bürgerin, nennen wir sie Frau K., nicht mehr mitansehen. Ausgerüstet mit einer Heckenschere, kürzt sie das Gestrüpp und befreit den Weg von Brennnesseln. „So können doch Mütter hier mit kleinen Kindern besser gehen und fahren“, antwortet sie auf Nachfragen. Und ergänzend: „Wir alle sollten nicht nur immer nach der Stadt rufen, sondern auch selbst mal Hand anlegen, um etwas für die Allgemeinheit zu tun." Frau K. Ist Vorbild. Dennoch sollten wir die Stadt nicht ganz aus der Verantwortung entlassen. Das Pättken gehört ganz oben auf die Prioritätenliste „Dorfentwicklung Rhade“.

Die Serie "Mit offenen Augen durch Rhade" wird fortgesetzt. Eine Kopie erhalten jeweils Verwaltung und Rhader Bürgerforum zur Kenntnis, verbunden mit der Aufforderung, sich zu kümmern.

 
 

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