Bebauung am alten Sportplatz Lembecker Straße vertagt
Eigentlich ist alles klar und einfach. Der Rhader Rahmenplan, von der örtlichen SPD initiiert, sieht auch vor, dass Rhade behutsam weiterwachsen soll. Dazu wurden mehrere mögliche Bauflächen ins Auge gefasst und protokolliert. Darunter auch die Fläche an der Lembecker Straße, die als Fußballplatz viele Jahre Heimat des FC war. 10 Wohneinheiten, so die Verwaltung, die diese Fläche aus gutem Grund favorisiert, wären hier möglich. Der Umwelt- und Planungsausschuss beschäftigte sich am Dienstag erst gar nicht damit, weil die CDU noch Gesprächs- und Beratungsbedarf signalisierte. So weit so gut? Grundstückseigentümer des Alten Sportplatzes ist die Stadt Dorsten. Käme es zu dem Grundstücksverkauf an dieser Stelle, würde der Erlös in die Stadtkasse fließen. Eine Chance, auch das von allen Seiten gelobte Sportstättenmodell des neuen SSV-Rhade am Dahlenkamp im überschaubaren Zeitraum zu verwirklichen. Die anderen, im Rahmenplan aufgezeigten möglichen Bauflächen, befinden sich in Privatbesitz. Hieraus abzuleiten, dass da im Hintergrund Fäden gezogen werden, um eine andere Bauflächenrangfolge zu ermöglichen, ist reine Spekulation. Wie so vieles im Baugewerbe. Die Redensart: „Nachtigall, ick hör dir trapsen“, ist daher sicherlich überzogen. Die Bedeutung wurde der Internetseite mundmische.de entnommen: