Neue PISA-Studie zwingt zum Handeln

Bildung & Forschung

„Kein Weiter-so“ fordert die SPD in NRW

25 Jahre nachdem Deutschland seinen ersten PISA-Schock erlebt hat, zeigen die neusten Erhebungen den niedrigsten Punktestand seit deren Beginn. PISA misst seit dem Jahr 2000 die Fähigkeiten der 15-Jährigen in den Bereichen Lesen, Mathematik und Naturwissenschaften.
Für den Spitzenkandidaten der NRWSPD Jochen Ott, der vor seinem Einzug in den Landtag selbst als Lehrer gearbeitet hat, sind die Ergebnisse keine Überraschung: „25 Jahre nach dem ersten PISA-Schock haben wir kein Erkenntnisproblem mehr. Wir wissen längst, dass zu viele Jugendliche die Schule ohne ausreichende Grundkompetenzen verlassen.“
In fast keinem Land ist die soziale Herkunft der Kinder so relevant für deren Abschneiden in PISA wie in Deutschland – etwa drei Mal so stark wie in Kanada und doppelt so stark wie in Dänemark oder Norwegen. Für Ott sind deshalb nicht die Kinder verantwortlich, sondern ein Bildungssystem, das seine Versprechungen nicht einhält.
„PISA sagt nicht, dass unsere Kinder weniger klug geworden sind. Die Studie zeigt, dass unser Bildungssystem zu viele von ihnen zurücklässt und soziale Ungleichheit noch immer vererbt wird. Wir brauchen endlich eine vernünftige Bildungsreform in Nordrhein-Westfalen. Wir müssen darauf setzen, die Kinder von klein auf vernünftig zu fördern. Wir müssen Lehrerkräften und Erzieher*innen mehr Freiraum geben. Die Antwort auf den neuen PISA-Schock kann daher kein Weiter-so sein, sondern muss endlich zu einem Umdenken im nordrhein-westfälischen Bildungssystem führen.“

Auszüge einer Pressemitteilung des SPD-Landesvorstands in Düsseldorf 
Eine Ergänzung mit eigenen Erfahrungen folgt in Kürze von Finn Lehmann, Direktkandidat der SPD für die kommende Landtagswahl.

 
 

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