
Ein Blick in die Morgenzeitung. Heute in die Ruhr Nachrichten vom 1. Februar
Ministerpräsidentenamt in Reichweite
Am 15. Mai wird in NRW ein neuer Landtag gewählt. Die SPD hat begründete Hoffnungen, die Oppositionsbänke wieder zu verlassen und als Regierungspartei das Heft des Handelns einzunehmen. Thomas Kutschaty weiß wie Regieren geht. Als Justizminister hatte er im Kabinett Hannelore Kraft ausreichend Erfahrung gewonnen. Jetzt besuchte er den Kreis Recklinghausen, um im großen Interview mit den Ruhr Nachrichten seine Vorstellungen von einem modernen NRW aufzuzeigen. Mit Thomas Kutschaty soll die Entschuldung der Kommunen in eine neue Phase treten. Dass die CDU/FDP-Landesregierung das Angebot des Bundes (Olaf Scholz), nämlich 50% der Altschulden zu übernehmen nicht angenommen hat, hält er für einen gravierenden Fehler. Die Zahl 1000 spielt in seinem Zukunftskonzept eine besondere Rolle. So sollen 1000 Schulen in „herausfordernden Gegenden“ besonders gefördert werden. Hier ist die Handschrift von Hannelore Kraft, „Kein Kind zurücklassen“, unübersehbar. Interessant auch sein Ziel, 1000 Stadtquartiere so zu unterstützen, dass sie als klimaneutrale Zonen gelten. Interessant deshalb, weil genau dieser Vorschlag in Rhade auf dem Tisch liegt. Und das ihn die örtliche SPD formuliert hat, soll nur am Rande Erwähnung finden. Thomas Kutschaty ist für NRW und die SPD ein Hoffnungsträger. Das Ruhr-Nachrichten-Interview ist mehr als Image-Werbung. Es darf als Zukunftsprogramm gewertet werden.
Eigener Bericht auf Grundlage des RN-Interviews „Kutschaty verspricht Milliarden Euro für den Kreis Recklinghausen“ am 1. Februar 2022