Sommer-Pressekonferenz mit positiver Zwischenbilanz
Ein sichtlich gut gelaunter Bundeskanzler hat die Erwartungen einiger Berlin-Korrespondenten nicht erfüllt. Er sprach nämlich über die Erfolge seiner Regierung. Und die sind nicht wegzudiskutieren. Eine kleine Auswahl:
- Pflegende Angehörige werden zum 1.1.24 besser unterstützt
- Das Deutschlandticket ist da
- Die Wärmewende wird sozial gestaffelt
- Das Fachkräfte-Einwanderungsgesetz hilft Lücken zu schließen
- Rentenangleichung Ost - West erfüllt
- Bürgergeld eingeführt
- Wohngeld erhöht
- Kindergeld ebenfalls deutlich
„Gehofft“ haben dagegen einige Medienvertreter, dass Olaf Scholz die FDP wegen ihrer Alleingänge rüffelt, die Grünen auffordert, Prinzipien über Bord zu schmeißen sowie handwerkliche Fehler abzustellen und die SPD mahnt, auf Scholz-Kurs zu bleiben. Das hätte für reißerische Überschriften gereicht. Ja, er hat zwar eingeräumt, dass das Erscheinungsbild der Ampel besser sein könnte, aber er blickt nach vorn. Und dort erkennt er weiter viel Potenzial, um Deutschland in eine gute Zukunft zu führen. Diejenigen Pressevertreter, die schon vorab ihren Kommentar geschrieben hatten, mussten einsehen, dass das gesprochene Wort des Bundeskanzlers mehr Gewicht hat als ihre vorgefasste Meinung. Olaf Scholz hat sich aber die Welt nicht schöngeredet, er hat Optimismus ausgestrahlt. Und genau das ist jetzt für Teile der verunsicherten Bevölkerung wichtig.
Eine Rhader Einschätzung zur Pressekonferenz von Olaf Scholz