Lafontaine der Selbstverliebte
Ein kleiner Kommentar aus Rhade
Einst war er unser Hoffnungsträger (SPD), dann hat er überzogen, alles hingeschmissen und von da an gegen die SPD gekämpft.
Gekämpft ist der richtige Ausdruck. Er hat alles daran gesetzt, um der SPD zu zeigen, wer der wahre Hüter der reinen Lehre ist.
Dazu hat er über die WASG die LINKE möglich gemacht.
Anfangs von den Medien hofiert, waren Achtungserfolge nicht zu übersehen.
Nie hat er das Ziel aus den Augen verloren, in erster Linie seine ehemaligen Genossen, er war ja mal Parteivorsitzender der Sozialdemokraten, zu erniedrigen und lächerlich zu machen.
Arrogant, selbstverliebt. Dass das in seiner neuen Partei nicht gut gehen konnte, ahnten schon früh einige Kenner der Szene. Die Linke-Ost gehörte dazu. Ihr war der Besserwisser aus dem Westen suspekt. Seine Fundamentalopposition vertrug sich nicht mit den Realos, die ja im Osten relativ erfolgreich sind, auf Dauer überhaupt nicht.
Jetzt hat er wieder zu hoch gepokert – und offensichtlich verloren.
Mitleid hat er nicht verdient.
Dirk Hartwich