
Die Sozialdemokraten mussten in den letzten Jahren erhebliche Misserfolge verkraften. Auf allen Ebenen wurden Wahlen verloren. In immer kürzeren Abständen wechselte das Führungspersonal, ohne dass sich gravierende Veränderungen spürbar und zählbar bemerkbar machten. Nun hat die SPD vor Ort die Lage intensiv (und selbstkritisch) analysiert und gehandelt. Paul Sloma, jung und dynamisch, wurde zum Stadtverbandsvorsitzenden gewählt. Wir haben ihn auf dieser Seite am Donnerstag, 5. März persönlich vorgestellt. Am 9. März hat er seine Ziele erläutert, die er für Dorsten und die SPD erreichen will. Auf die Frage: Wo siehst du aktuell den dringendsten Handlungsbedarf, um die gesamte Dorstener SPD zu stabilisieren?, antwortet Paul Sloma:
„Den größten Handlungsbedarf sehe ich aktuell in unserer Sichtbarkeit und Präsenz. Wir müssen wieder stärker im Alltag der Menschen stattfinden – nicht nur an Infoständen, sondern auch in Vereinen, Organisationen und im Austausch mit Unternehmen vor Ort. Infostände dürfen dabei nicht nur kurz vor Wahlen stattfinden, sondern müssen ein fester Bestandteil unserer kontinuierlichen politischen Arbeit sein. Gleichzeitig braucht es eine deutlich stärkere und professionellere Online-Präsenz. Dazu gehört für mich eine inhaltlich und technisch überarbeitete sowie regelmäßig aktualisierte Website ebenso wie mehr und kontinuierlicher Content auf unseren Social-Media-Kanälen wie Instagram und Facebook. Dazu zählen unter anderem Videos und Beiträge, in denen wir Ratsarbeit verständlich aufbereiten, über unsere politischen Initiativen informieren und Einblicke in unsere Aktionen vor Ort geben. Politik muss nachvollziehbar sein und dort stattfinden, wo Menschen heute Informationen erhalten. Ich möchte deshalb unter anderem rotierende Infostände in verschiedenen Stadtteilen etablieren und den direkten Dialog mit den Menschen systematisch ausbauen. Nur durch kontinuierliche Präsenz, Zuhören und klare Kommunikation können wir Vertrauen zurückgewinnen und die SPD Dorsten langfristig stabilisieren.“