Plötzlich weg

Umwelt

Jeder Verlust macht uns ärmer

Nein, heute sind nicht Politiker gemeint, sondern lebenswichtige Arten, die vom Aussterben bedroht sind und in rasender Geschwindigkeit sterben oder bereits ausgestorben sind. Ist das jetzt wichtig? Jetzt, wo die Regierungskoalition taumelt, sinnlose Kriege Leid, Elend und Armut hinterlassen? Oder ein schmutziger, abstoßender WahlKAMPF in den USA tobt? Ja, es ist richtig, auch aktuell nicht zu vergessen, dass es gemeinschaftliche, parteiunabhängige globale Aufgaben gibt, um unser Überleben auf dem blauen Planeten Erde zu sichern. Wer weiß, dass täglich (!) rund 150 Arten (Pflanzen und Tiere) von dieser Welt verschwinden, ahnt sicherlich, dass wir das im eigenen Interesse nicht länger hinnehmen dürfen. Biologen sprechen vom größten Massensterben seit 66 Millionen Jahren, heißt es in einem Bericht der Wochenzeitung DIE ZEIT mit der passenden Überschrift, „Lasst es sein“. Wichtig zu wissen ist auch, dass wir nur in unseren Gärten, Flüssen, Feldern und Wäldern aufmerksam hinsehen und hinhören müssen, um zu verstehen. Plötzlich sind einige Vögel weg. Gründe für das Artensterben sind vielfältig. Wir sind Teil des Problems, wenn wir weiter machen wie bisher. Wenn wir selbst kleinste „natürliche“ Flächen in unserer Nachbarschaft nicht wertschätzen. Im Großen sollte ein Drittel unserer Landesfläche unter besonderen Artenschutz gestellt werden. In der Realität sind es nur 18%. Zeit, unserem Überleben mehr Aufmerksamkeit zu widmen.

Rhader Wochenendgedanken auf Grundlage des genannten ZEIT-Berichts vom 24.10.2024

 
 

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