Politisches Falschspiel hat einen Namen - Christian Lindner

Bundespolitik

Recherche der ZEIT macht sprachlos und beweist die Unzuverlässigkeit der FDP

Wer immer noch meint, dass Olaf Scholz als amtierender Bundeskanzler die falschen Worte beim Rausschmiss von Christian Lindner/FDP benutzt hat, sollte einen Blick in die aktuelle Ausgabe der Wochenzeitung  DIE ZEIT werfen. Auf der ersten Seite wird im Leitartikel des Herausgebers Giovanni di Lorenzo das ganze Ausmaß des politischen Wählerbetrugs durch Christian Lindner und seiner FDP-Getreuen deutlich. Di Lorenzo zitiert aus bis dato geheimen Papieren und PowerPoint-Präsentationen der sogenannten Liberalen, die Monate vor dem Bruch der Ampel-Koalition mit nicht für möglich gehaltener Doppelmoral gezielt auf das Auseinanderbrechen hingearbeitet haben. Einerseits staatstragend mit treuherzigem Augenaufschlag auftreten, andererseits die Noch-Partner SPD und Grüne mit genau abgestimmten Provokationen solange bis aufs Blut zu reizen, bis der inszenierte Bruch in der öffentlichen Wahrnehmung nicht der FDP anzulasten sei. Sogar taggenau, als D-Day bezeichnet, hat Lindner „vorgearbeitet“, um am Ende als verantwortungsvoller Politiker Wählerpunkte für die FDP einzuheimsen. Die Recherche und die Veröffentlichung durch die ZEIT, sowie der Rausschmiss durch Olaf Scholz, haben ihm einen dicken Strich durch die Rechnung gemacht. Mehr Wählerbetrug und Heuchelei ist in der Politik (fast) nicht möglich. Lindner hat falsch gespielt. Die Wählerquittung muss lauten: Er und die FDP haben ausgespielt!

Rhader Nachdenkzeilen

 
 

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