Qualitätsmarke Hohe Mark – Rhade ist dabei

Stadtentwicklung

Rhade. Wird allein den Abstieg nicht aufhalten können. Mit Gleichgesinnten in eine bessere Zukunft. Foto: Jo Gernoth

Der ländliche Raum organisiert sich gegen den Abstieg

Es ist eine Binsenweisheit. Der ländliche Raum leidet an Überalterung, Landflucht, Arbeitsplatzmangel, Infrastruktur- und Versorgungsdefiziten. Kurz: Er ist dabei, unattraktiv zu werden. Gegensteuern ist gefragt. Aber wie? Klar ist, dass eine Kommune allein organisatorisch und finanziell überfordert ist. Deswegen haben sich jetzt Raesfeld, Rhade, Lembeck, Heiden, Reken, Haltern, Olfen und Dülmen zusammengeschlossen, um einen Wettbewerb der EU, Leader genannt, zu gewinnen. Das Ziel, gemeinsam für die Region Hohe Mark mit den genannten Partnern ein Zukunftskonzept zu formulieren, das die Juroren der Europäischen Union überzeugt und Fördermittel in Höhe von über 300.000 Euro fließen lässt. Profitieren sollen alle Menschen, die in dem Gebiet leben und arbeiten, sowie viele Gäste, entweder als Tagesausflügler oder als Übernachtungstouristen. Auf 2 Kreativworkshops wurden so viele gute Ideen gesammelt, dass Hoffnung besteht, Rhade und Nachbarn in eine bessere Zukunft zu führen. Ein Teilnehmer aus Rhade, mit viel Erfahrung ein Zukunftskonzept zu formulieren, war auch dabei. Dirk Hartwich von der Rhader SPD. Er wird in den nächsten Tagen das Projekt genauer vorstellen.

 
 

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