Rhade gehört nicht mehr der CDU. Die SPD holt auf. Stück für Stück. Oder Wahl für Wahl.

Ortsverein


Hans-Willi Niemeyer: Wir nehmen das gute Ergebnis dankbar zur Kenntnis. Übermut wäre völlig fehl am Platz.

1.Nachlese zur Landtagswahl:
Sozialdemokraten in Rhade
erzielen ein beachtenswertes Ergebnis

Nur noch 288 Stimmen (bei 2542 insgesamt gültigen) trennen die beiden großen Parteien SPD und CDU in Rhade voneinander.
Während die CDU mit rund 42 Prozent der Wählerstimmen einmal mehr vorne lag, holt die Rhader SPD von Wahl zu Wahl auf. Mit 31 Prozent liegt sie nur noch
ca. 10 Prozentpunkte hinter ihrem größten Konkurrenten.

2 Teilergebnisse ragen besonders heraus.
Im Stimmbezirk St. Ewald/Stuvenberg überflügelte die SPD die siegessichere CDU.
Und im Dorf, Stimmbezirk Urbanusschule Raum 2, ist die Differenz zwischen CDU (39,8%) und SPD (35,5%) denkbar eng. Übrigens macht diese Differenz nur knapp 30 Stimmen aus.

Die Ergebnisse der letzten Landtagswahl sind mit der aktuellen nicht direkt vergleichbar. Während man in diesem Jahr 2 Stimmen (Erst- und Zweitstimme) nutzen konnte, war es bei der letzten Landtagswahl 2005 nur 1 Stimme.

Der Absturz der CDU ist hier aber besonders deutlich. Mit ca. 54 Prozent hatte man 2005 noch einen beachtlichen Vorsprung vor der SPD (32 Prozent).
Von ca. 2710 gültigen Stimmen erhielt die CDU 1464. Das sind im Vergleich zu 2010 570 Stimmen weniger!

Fazit:
Die kontinuierliche, seriöse, glaubwürdige und kreative Bürgerarbeit der Rhader Sozialdemokraten wird nach und nach von den Rhader Wählerinnen und Wählern anerkannt.
Hans-Willi Niemeyer, Vorsitzender: „Politisch zu arbeiten kann auch Spaß machen. Insbesondere in einem Ortsverein Rhade, der neben der politischen Diskussion auch das freundschaftliche Nebeneinander gleichwertig pflegt“.
Und weiter: „Im Dorstener SPD-Stadtverband mit 8 eigenständigen Ortsvereinen sind wir auch auf bestem Weg dazu“.

 
 

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