Rhade: Nachlese zur Bürgerversammlung „Dorfentwicklung“ (Teil 2)

Kommunalpolitik

Attraktiv? Die Debbingstraße ist ein Sanierungsfall

Unser Dorf muss schöner werden!

Das Interesse der Bürger war riesengroß. Sie wollten hören, was das Büro Scape geplant hat, ob sie direkt betroffen sind, wann mit Umsetzungen zu rechnen sei, und ob sie zur Kasse gebeten werden. Beginnen wir mit der Planung. Die Aufgabenstellung war, so das externe Planungsbüro, Rhades Dorfkern attraktiver zu gestalten und die Aufenthaltsqualität zu verbessern. Das Konzept, beinhaltete mehr Grün, weniger Parken, gleichberechtigtes Miteinander aller Verkehrsteilnehmer und einen umgestalteten Kirchplatz, der zum Verweilen einlädt. Die betroffenen „Haupt“Straßen Debbing-, Lembecker- und Erler Straße (Kreuzungsbereich Ehrenmal) sollen durch Aufpflasterungen und gekennzeichnete Querungspunkte umgestaltet werden. Nun wird dem Stadtrat die Planung zur Abstimmung vorgelegt. Die Zustimmung gilt als sicher. Um Fördergelder des Landes zu beantragen, ohne die geht gar nichts, stehen zuvor Abstimmungsgespräche mit den Eigentümern, der Kirche, dem Kreis an, die über jene Flächen verfügen, die in 3 Abschnitten umgestaltet werden sollen. Zuerst die Debbingstraße und der Kirchplatz, danach ein Abschnitt der Lembecker Straße, abschließend der Kreuzungsbereich Ehrenmal. Umsetzungszeitraum ca. 8 Jahre, so die Verwaltung. Die Reaktion der Bürger darf als sehr zurückhaltend bewertet werden. Der Eindruck, nicht grundsätzlich dagegen zu sein, aber eigentlich bei den vorgesehenen Veränderungen den Status Quo behalten zu wollen (Parken, …), war unüberhörbar. Wichtig wäre jetzt, die Zeit bis zur endgültigen Abstimmung im Rat zu nutzen, um für mehr Akzeptanz der Planung vor Ort auf allen Ebenen zu werben und weitere Hinweise aufzugreifen. Dazu folgt in Kürze hier eine dritte und abschließende Positionierung.

Erkenntnisse eines Rhader Teilnehmers an der Bürgerversammlung

 
 

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