Rhade und das Projekt Dorfentwicklung - Ein Offener Brief, die Reaktion des Bürgermeisters und 2 Schlussworte (Teil 3)

Kommunalpolitik

Schlusswort von Dirk Hartwich:

Guten Tag Herr Stockhoff, 

ich möchte Ihre umfangreiche Stellungnahme auf meinen Offenen Brief einleitend mit dem Richard David Precht-Zitat kurz beantworten: 

„Wer etwas verändern will, sucht Ziele; wer etwas verhindern will, hat Gründe.“ 

  • Seit fast 50 Jahren lasse ich mich vom 1. Teil des Precht-Zitats motivieren, um für Rhade und Dorsten (und darüberhinaus) das Beste zu finden, das unseren Lebensmittelpunkt reicher und zukunftsfähig macht.
  • Dazu habe ich mit Gleichgesinnten häufig Ziele über die Parteigrenzen formuliert und für die Umsetzung geworben.
  • Für ein wesentliches kommunalpolitisches Ziel, nämlich maximale und gleichberechtigte Bürgerbeteiligung, werbe ich seit Jahren unermüdlich. 
  • Gleichberechtigt heißt für mich, dass Verwaltung und Stadtrat das Ziel nie aus den Augen verlieren dürfen, alle Bürgerinnen und Bürger gleichwertig zu behandeln. Egal ob sie in Parteien, Vereinen, Initiativen, Bürgerforen oder ganz ohne organisatorische Flankenhilfe auftreten.
  • Beim laufenden Rhader Dorfentwicklungsprojekt wird leider gegen das Gleichheits- und Gleichwertigkeitsziel verstoßen. Sie nennen viele Gründe warum was nicht geht und beantworten auch nicht alle gestellten Fragen.

Ich hoffe nochmals deutlich gemacht zu haben, dass meine gesellschaftspolitischen Zielformulierungen als konstruktiver Beitrag zur positiven Weiterentwicklung unserer Stadt, unseres Stadtteils, unseres Quartiers verstanden und bewertet werden sollten.

Mit freundlichen Grüßen - Dirk Hartwich 

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Schlusswort von Tobias Stockhoff:

Sehr geehrter Herr Hartwich,

herzlichen Dank für Ihre Antwort, die ich in manchen Aspekten teile, aber anderen Stellen auch nicht teile. Weder das Bürgerforum noch das Dorfentwicklungskonzept verstoßen gegen den Gleichbehandlungsgrundsatz, da von Beginn an jede Bürgerin und jeder Bürger zur Teilnahme eingeladen ist. Der von Ihnen vorgeschlagene Weg ist nicht „maximaler“, da er z. B. bei der Finalisierung des Entwurfes die bürgerschaftliche Komponente ausschließt. Ich möchte die Komponente nicht ausschließlich oder verhindern, da sie neben der „studierten“ Fachlichkeit eine weitere Dimension einbringt. Diese kooperative Form des Zusammenwirkens von Bürgerschaft, Politik und Verwaltung bildet die Basis für jede moderne Form der Bürgerbeteiligung und wird sowohl von der Wissenschaft als auch von Praktikerinnen und Praktikern empfohlen. 

Ich bedauere es sehr, dass Sie erneut nicht meine Einladung angenommen haben, um persönlich über diesen Sachverhalt zu sprechen. Ich bin mir jedoch sicher, dass Sie Ihre Ergänzungen, Aspekte und Ideen in der Sitzung des Bürgerforums Ende November wie alle Bürgerinnen und Bürger einbringen können.Ich wünsche Ihnen einen guten Start in die neue Woche und verbleibe

mit freundlichen Grüßen - Tobias Stockhoff,  Bürgermeister

 
 

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Christoph Kopp
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