Rhader Sozialdemokraten: „Raus aus der Depression!“

Ortsverein

Engagierter Meinungsaustausch ohne Scheuklappen

Um aus dem eigenen Stimmungstief herauszufinden, haben die Mitglieder der Rhader SPD, die sich zum offenen Meinungsaustausch getroffen haben, einen Beschluss gefasst. „Nicht aufgeben und sich weiter einmischen, um den Ungerechtigkeiten im Land und der Welt zu begegnen.“ Um den Worten auch Taten folgen zu lassen, wird in Kürze den Gremien der SPD auf allen Ebenen ein Schreiben aus Rhade auf den Tisch flattern, das inhaltlich die Ungerechtigkeit des Steuersystems anprangert, aber mit eigenen Verbesserungsvorschlägen garniert ist. Berthold John, Finanzexperte der örtlichen Sozialdemokraten, erläuterte zuvor anschaulich, wie sich das Vermögens- und Erbschaftssteuerrecht entwickelt hat. „Und zwar zum Vorteil derer, die schon haben und zum Nachteil der Mehrheit der Steuerzahler“, so ein erstes Fazit der Diskutanten. Um wichtige Zukunftsreformen, z. B. im Bildungssystem auch zeitnah umzusetzen, muss aber mehr Geld in die Hand genommen werden. Das, so die Teilnehmer des SPD-Stammtisches, muss gerechter als bisher eingefordert werden. Tatsächlich scheinen die Reichen und Superreichen immer wieder Möglichkeiten zu finden, weniger Steuern zu zahlen als „Otto Normalverbraucher und Erika Musterfrau“. „Und diese Lücken müssen endlich geschlossen werden“, lautete einhellig die Rhader Forderung.
Die dramatisch instabile internationale Lage wurde ebenso engagiert diskutiert wie die zuvor thematisierten Gerechtigkeitslücken im eigenen Land. Nach geäußertem Entsetzen über das unverständliche kriegerische Handeln von selbst ernannten und gewählten Autokraten und Diktatoren in der Ukraine und aktuell in Nahost, darf nicht geschwiegen werden, lautete der Rhader Appell nach innen und außen.
Auf voraussichtlich den 28. Mai wurde das nächste Treffen terminiert. Dann lautet das Schwerpunktthema: BILDUNG IST LEBENSMITTEL.

 
 

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