Rhades Selbständigkeit - Eine Klarstellung

Allgemein

Hätte ja stimmen können - oder?

Der 1. April-Artikel über die neue Rhader Selbständigkeit hat für Furore im Netz gesorgt. Insgesamt haben über 500 Internetnutzer den nicht ganz ernst gemeinten Bericht gelesen. Dirk Schult, Ratsmitglied aus Holsterhausen, stellt heute auf der Seite www.spd-dorsten.de klar:

April, April!

Ein Dorsten ohne Rhade, weil Rhade selbständig werden möchte? Nun, es gibt nicht wenige Rhaderinnen und Rhader, die auch fast 40 Jahre nach der kommunalen Neuordnung wehmütig an die Rhader Eigenständigkeit zurück denken. Aber Revolution in Deutschland? Schon Lenin war skeptisch: „Revolution in Deutschland? Das wird nie etwas, wenn diese Deutschen einen Bahnhof stürmen wollen, kaufen die sich noch eine Bahnsteigkarte!“ Heute braucht zwar niemand mehr eine Bahnsteigkarte, wenn er zum Gleis im Rhader Bahnhof möchte – aber unsere Geschichte von gestern: Sie war ein April-Scherz.

Es bleibt dabei: Wenn am 25. Mai die Kommunalwahl stattfindet, wählen auch Rhaderinnen und Rhader den Dorstener Rat. Und den Bürgermeister von Dorsten. Und dennoch wünschen sich die Menschen in Rhade, daß sie ein wenig direkter ihre Belange vor Ort entscheiden dürfen. Die SPD hat 2009 nach der Wahl die Wiedereinführung der ehemaligen Bezirksausschüsse beantragt – abgelehnt von CDU und FDP. Die SPD wollte eine für jedermann offene Rahmenplanung – CDU und FDP machten aus dem Konzept der SPD Rhade eine geschlossene Veranstaltung nur für Ratsmitglieder.

Auch darum wird es bei der Kommunalwahl 2014 gehen – um mehr Bürgerbeteiligung. Bürgerinnen und Bürger wollen nicht nur am Wahltag entscheiden, sondern auch in Sachfragen, die ihnen am Herzen liegen.

 

 
 

WebsoziCMS 3.9.9 - 007163031 -