
Rhade kann mit reizvoller Landschaft punkten
Es ist über 30 Jahre her, dass Rhade seine Selbstständigkeit verloren hat und zu Dorsten kam. Doch so richtig zueinander gefunden hätten Dorsten und Rhade seit 1975 noch immer nicht.
Ortsverein

Rhade kann mit reizvoller Landschaft punkten
Es ist über 30 Jahre her, dass Rhade seine Selbstständigkeit verloren hat und zu Dorsten kam. Doch so richtig zueinander gefunden hätten Dorsten und Rhade seit 1975 noch immer nicht.
Dies erläuterten Bürgerinnen und Bürger bei der Veranstaltungsreihe Schneider vor Ort am vergangenen Dienstag dem Bürgermeisterkandidaten Dr. Hans-Udo Schneider.
Das Zentrum Dorstens dominiere. Die Stadtteile im Norden mit ihren Problemen aber auch Potenzialen würden abseits der Wahlkampfzeiten manchmal aus dem Blick geraten. Dirk Hartwich von der SPD-Rhade erinnerte daran, dass dies durch einen Bezirksausschuss (Rhade und Lembeck) verhindert werden sollte. Dieser habe sich zwar bewährt, wurde aber 1998 aus Kostengründen auch mit SPD-Stimmen abgeschafft.
„Einen Fehler, den man erkannt hat, kann man korrigieren“, sagte Dr. Hans-Udo Schneider. Er warb dafür, Bürgerinnen und Bürger mit Bürgerausschüssen kontinuierlich am politischen Geschehen zu beteiligen und den Stadtteilen wieder mehr Gewicht zu verleihen. So ließen sich nicht nur die Probleme vor Ort besser angehen, sondern auch die Potenziale der jeweiligen Stadtteile besser nutzen.
„Davon würde ganz Dorsten profitieren“, ist Dr. Hans-Udo Schneider überzeugt. Punkten könne Rhade zum Beispiel als landschaftlich sehr schönes Naherholungsgebiet. „Schon 1997 wurde unter breiter Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger vom damaligen Kommunalverband Ruhr das Konzept Naturerlebnis Rhade/Lembeck entwickelt. Holen wir es doch aus der Schublade und entwickeln es fort“, schlug Dr. Hans-Udo Schneider vor.
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