Schwer zu ertragen – Flüchtlingsleid an Grenzen und in Lagern

Gesellschaft

Europa (EU) ist mit seinem Latein am Ende. 28 Länder - keine Gemeinsamkeit

Rat- und Hilflosigkeit der Politik mit den Händen zu greifen

Hautnah wird uns das ganze Elend der Flüchtlinge ins Wohnzimmer übertragen. Seit Wochen tägliche Horrornachrichten und Bilder. Hand aufs Herz: Wer würde sein Land, seine Stadt, seine Heimat bei dieser unerträglichen Gewalt und der schier unfassbaren Zerstörung nicht versuchen, zu verlassen? Die Menschen suchen verzweifelt Schutz und Hilfe. Können wir diese Herausforderung auf Dauer stemmen? Es sind nämlich nicht nur die jetzt angekommenen Menschen aus Syrien, dem Irak, Afghanistan und Afrika, es sind noch Hunderttausende, die sicher leben wollen. Jenseits ihrer zerstörten Heimat. Durch die EU geht ein gewaltiger Riss. Unter den 28 Ländern, die sich gern auch Wertegemeinschaft nennen, gibt es nicht wenige, die die "Schotten dicht" machen. So geht das nicht! Da können „wir“ noch so hohe Zäune und Mauern bauen, der Flüchtlingsstrom wird nicht abreißen. Es sei denn, wir helfen vor Ort Strukturen aufzubauen, die den Menschen dort eine Perspektive geben. In welcher Zeit? Wer? Wie? Mit welchen Mitteln? Das sind klare Fragen. Ich kenne aber keinen Politiker, keine Partei, keine internationale Institution, die darauf hilfreiche Antworten geben kann. So bleibt es beim sporadischen Helfen und Löcher stopfen. Rat- und Hilflosigkeit ist mit den Händen zu greifen. Siehe oben.

Eigener Bericht

 
 

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