Schwieriger Start für SPD-Kanzlerkandidaten - Offensive bringt erste Punkte

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Peer Steinbrück setzt neuen Transparenz-Maßstab Allgemein

Rund 1,2 Mio. Euro – so viel hat Peer Steinbrück in den letzten 3 Jahren mit seinen Vorträgen verdient. Das gab der designierte SPD-Kanzlerkandidat gestern bekannt. Und er legte auch offen, wann und wo und für wen er seine Vorträge hielt.

Wirklich Neues gab es dabei aber eigentlich nicht – Peer Steinbrück hatte seine Vortragshonorare bereits in der Vergangenheit gegenüber dem Parlament offen gelegt. Gemäß den geltenden Regeln kann niemand transparenter mit seinen Nebenverdiensten umgehen.

Daß Politiker überhaupt ihre Nebenverdienste offen legen, dafür hatte die rotgrüne Bundesregierung gesorgt. Gegen den Widerstand von Union und FDP. Bemerkenswert fiel da auch die Reaktion des politischen Gegners aus: Zu Peer Steinbrück selber gab es nur ganz wenige Worte. Aber warum Union und FDP sich auch heute noch gegen strenge Transparenz-Regeln wehren, dafür hatten die schwarz-gelben Vertreter sehr viel mehr Worte übrig.

Mit seinem Rechenschaftsbericht hat Peer Steinbrück einen neuen Maßstab in Sachen Transparenz gesetzt. Und er hielt Wort – er versprach die Offenlage seiner Einkünfte und löste das Versprechen ein.

Ein kleiner Blick in den Rechenschaftsbericht: für 89 Vorträge erhielt Peer Steinbrück Honorare. Für weitere 230 Vorträge bekam der ehemalige NRW-Ministerpräsident kein Honorar – oder die Veranstalter leiteten das Honorar als Spende direkt an wohltätige Einrichtungen weiter.

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