Sind die Dorstener Mercaden noch zu retten?

Kommunalpolitik

Umfrage der Dorstener Zeitung

 

Als 1982 das neue Dorstener „Lippetor-Centrum am Kanal gebaut wurde, ahnte keiner, dass es nach nur gut 30 Jahren wieder abgerissen wurde. Obwohl das Warensortiment beeindruckend breit gefächert war, blieben nach und nach die Kunden aus. Die Folge: Ein Geschäft nach dem anderen schloss die Pforten. Und irgendwann war dann endgültig Schluss. Die neue Planung wurde von den Bürgern sehr kritisch begleitet. Als der Ratsbeschluss für einen Neubau in der jetzigen Form getroffen wurde, hoben nicht wenige Dorstener warnend den Finger. Besonders, dass die Öffnung zum Kanal im wahrsten Sinne des Wortes verbaut wurde, wollte und will bis heute nicht einleuchten. Nun steht er da, der neue Einkaufstempel. Ein Klotz. Architektonisch sehr fragwürdig. Die Vorschusslorbeeren und Lobeshymnen aus dem Rathaus, wohlwollend begleitet von der örtlichen Presse, sind verstummt. Die potenziellen Kunden wollen nicht so, wie es sich die Investoren und Planer vorgestellt haben. Nun wird wieder umgebaut, um mehr Atmosphäre zu schaffen. Der Stadt, den Unternehmern vor Ort und besonders den Mitarbeitern ist zu wünschen, dass es nach dem holprigen Start bergauf geht. Aber die nüchterne Analyse des Käuferverhaltens lässt eher darauf schließen, dass Einkaufszentren, wie die Dorstener Mercaden, keine Zukunft haben. Die Konkurrenz des Onlinehandels mit seinen jährlichen Zuwachsraten wird „als Sieger vom Platz gehen“, lauten nicht wenige Kommentare. Gespannt warten wir nun auf die Ergebnisse der Dorstener Zeitungsumfrage.

Eine kritische Einschätzung aus Rhade

 
 

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