Sonderausgabe der SPD-Nachrichten für Rhade

Ortsverein

Drei, die was tun: Für Deutschland, Nordrhein-Westfalen und Dorsten Peer Steinbrück, Hannelore Kraft, Michael Baune

Peer Steinbrück. Ein Blick zurück. 2005 bis 2009 – Große Koalition in Berlin. Merkel Kanzlerin (CDU), Müntefering Vizekanzler und Arbeitsminister, Steinmeier Auße n m i n i s t e r , Steinbrück Finanzminister, Gabriel Umweltminister – alle SPD.

Ohne diese sozialdemokratischen Minister wäre Merkel grandios, nicht nur in der Finanzkrise, gescheitert. Allen voran Peer Steinbrück, der sich kenntnisreich und führungsstark auszeichnete. Einer, der Klartext spricht. Da wurde er noch von der Presse hofiert. Er hat sich nicht geändert. Das ist gut so. Wir brauchen heute Politiker, die „Sagen, was man denkt, und tun was man sagt“. Die Alternative dazu wäre, das weitere Lavieren
der Kanzlerin auf allen Politikfeldern. Dann lieber Klartext und Peer Steinbrück.

Hannelore Kraft. Sie kam (fast) aus dem Nichts.
Hannelore Kraft hat die SPD, als sie böse am Boden lag, und ein gewisser Jürgen Rüttgers Ministerpräsident in N RW w u r d e , kont inui e r l i c h
wieder aufgerichtet und mit einem gesunden Selbstbewusstsein ausgestattet. Das Ergebnis: 2010 wurde sie erstmals zur Ministerpräsidentin NRW gewählt. 2012 legte sie „noch einen drauf“.
Die vorgezogenen Neuwahlen gewann sie überzeugend und souverän. Der Herausforderer war, erinnern Sie sich, ein gewisser Norbert Röttgen. Und in Rhade holte die SPD erstmals mehr Stimmen als ihre Konkurrenz. Hannelore Kraft wird immer mal wieder als Kanzlerkandidatin von der Presse gehandelt. Sie hat aber mehrfach klar gestellt: „Mein Platz ist in NRW“. Danke Hannelore Kraft.

Michael Baune. Dorsten ist eine a r m e , a b e r
höchst interessante Stadt. Rund um das Zentrum, liebe n s w e r t e
Ortsteile, darunter natürlich R h a d e , d i e Do r s t e n da s besondere Etwas verleihen. Kommunalpolitisch gesehen ist Dorsten reformbedürftig. Anstatt das Wissen und das Engagement der Bürger „anzuzapfen“,
man sagt auch direkte Bürgerbeteiligung dazu, ist ein eingefahrener Trott nicht zu übersehen. Michael Baune, der der Dorstener SPD jetzt vorsteht, hat diesem Trott den Kampf angesagt. Unterstützt von 8 Ortsvereinen will er beweisen, dass auch in Zeiten „leerer“ Kassen, Gestaltungswille, gepaart
mit Kreativität, etwas bewegen kann. Die nervösen Reaktionen der anderen Parteien zeigen, dass er damit eine Wunde Stelle getroffen hat. Es ist der Volksmund, der kurz und knapp das auf den Punkt bringt,
worüber man stundenlang reden oder schreiben könnte: „Neue Besen kehren gut“. Glück Auf, Michael Baune

 
 

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