Nicht schlecht staunten die Besucher des Rhader Jugendheims als plötzlich eine große Gruppe des SPD-Ortsvereins Rhade, deutlich älter als der vorhandene Altersdurchschnitt, zu Besuch im Carola-Martius-Haus eintraf.
Ortsverein
Kurz entschlossen hatte der Vorsitzende Hans-Willi Niemeyer die Mitgliederversammlung ins Jugendheim verlegt, um das Thema „Jugendarbeit vor Ort“ praktisch zu erfahren.
Kompetente Gesprächspartner des Leitungsteams, darunter Klaudio Kolakovic, stellten sich den vielen Fragen und warben für eine intensive Unterstützung der dringend notwendigen Jugendarbeit. „Wir halten es für sehr wichtig, dass kein Jugendlicher ausgegrenzt wird und dass es ein >Haus der offenen Tür für alle< ist, so das Fazit eines Teilnehmers.
Beeindruckend auch das vorgestellte Programm der nächsten Monate. Auf einer eigenen Homepage erhält die Rhader Jugend die nötige Information, um dabei zu sein. www.jugend-rhade.de
Dieter Neumann, Vorstandsmitglied der SPD und des Fördervereins Jugend Rhade versuchte noch vor Ort weitere Mitglieder für den Förderverein zu gewinnen. „Es ist toll, was hier im Moment geleistet wird“, so sein Resümee.
„Was erwarten die Jugendlichen von den politischen Parteien in Rhade?“
Entwaffnend offen die Antwort: „Da ist absolutes Unwissen über die Aufgaben und Funktionen einer Partei im Dorf vorhanden“.
Die Rhader Sozialdemokraten haben angeboten, parteiübergreifend in geeigneter Form, künftig für mehr Aufklärung zu sorgen. Der Anfang eines von beiden Seiten gewünschten Dialogs war gemacht.