SPD Rhade: Von wegen Abschiedsstimmung

Ortsverein

Rekordbesuch und hitzige Diskussionen

Nun ist es soweit. Nach monatelangen Abwägungen haben sich die Mitglieder der Rhader SPD entschieden, am Donnerstag einen Neuanfang unter anderem Namen zu wagen. „SPD Rhade“ wird dann in „SPD Dorsten-Nord“ aufgehen. Zusammen mit den Sozialdemokraten aus Lembeck, Wulfen und Deuten entsteht eine neue größere Einheit. Ein letztes Treffen unter der alten Bezeichnung SPD-RHADE, nutzten viele Mitglieder, um über gestern, heute und morgen zu diskutieren. In 55 Jahren haben Sozialdemokraten vor Ort bewiesen, wie bürgernahe, kontinuierliche Kommunalpolitik buchstabiert werden muss, um erfolgreich zu sein. "Der Dank für dieses ehrenamtliche Engagement muss, so wie es auch Bürgermeister Stockhoff in einem persönlichen Schreiben mitgeteilt hat, am Anfang des Neubeginns stehen", so ein mit Beifall bedachter Wortbeitrag. Dass die Rhader Sozis, wie sie liebevoll in Kurzform auch genannt werden, nicht in Nostalgie verharren wollen, bestätigten sie im weiteren Verlauf des Treffens eindrucksvoll. Am Anfang stand dabei das Versprechen, sich auch weiter, möglichst monatlich, in Rhade zu einem „Meinungsaustausch unter Freunden“ treffen zu wollen. Die Vorbereitung der Kommunalwahl in 10 Monaten wurde ebenso engagiert diskutiert, wie das Zerbrechen der SPD-geführten Ampelregierung in Berlin. Und genau bei diesem Tagesordnungspunkt zeigten die Rhader Sozialdemokraten, wieviel Emotionen in ihnen stecken. Wer war verantwortlich? Wie soll es weiter gehen? Muss die SPD-Mannschaft neu aufgestellt werden? Hitzige, auch kontroverse Diskussionen zeigten eindrucksvoll, dass weiter gesellschaftspolitischer Gesprächsbedarf vor Ort besteht und keiner der Letzte sein wollte, das Licht der SPD in Rhade dauerhaft auszuknipsen.   

 
 

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