SPD und Grüne überraschen mit Bundespräsidentenkandidat

Bundespolitik


Dirk Hartwich

Joachim Gauck hatte keiner auf der Rechnung. Da haben SPD und Grüne einen richtigen guten Vorschlag gemacht. Die öffentliche Meinung ist auf der Seite von Gauck.

Die CDU ist irritiert und rechnet ängstlich, ob Herr Wulf aus Niedersachsen dennoch gewinnen kann.

FDP und CSU loben zwar den eigenen Kandidaten, zwischen den Zeilen kann man aber auch etwas anders lesen.

Bleibt die Linke. Hannelore Kraft hat ihnen bereits auf Landesebene attestiert, weder koalitions- noch regierungsfähig zu sein.

Auch auf Bundesebene bestätigen sie jetzt in erster Linie ihre Eigenliebe. Man kann auch von Ängstlichkeit sprechen.

Unfähig über den Tellerrand zu schauen. Lieber mit einem eigenen Kandidaten untergehen, als mit Joachim Gauck eine glänzende Alternative zur Regierungskoalition aufzuzeigen. Das ist Sektierertum pur.

 
 

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