Streit in der GroKo – Das hat uns gerade noch gefehlt

Bundespolitik

Fluchtbewegung wird zur Regierungskrise

Psychologen und Mediziner wissen mit dem Begriff „Kontrollverlust“ etwas anzufangen. Eine schwere Erkrankung, die der intensiven Behandlung bedarf. Immer mehr Kommentatoren bescheinigen jetzt aber auch der Politik, unter Kontrollverlust zu leiden. Eine dramatische Entwicklung. Die Kanzlerin hat die Richtung vorzugeben, die Minister haben danach zu agieren. In der GroKo ist aber nicht mehr klar, wer in der Frage der Flüchtlingspolitik bestimmt. Der Innenminister? Der CSU-Vorsitzende? Der starke Finanzminister? Also doch Kontrollverlust. Angela Merkel macht im Moment das, was sie am besten kann wenn es eng wird – abtauchen. So geht das nicht. Und die SPD? Gestern noch fühlte sie sich als Sieger der Koalitions-Krisen-Runde, heute wird sie von der CDU/CSU geschickt in die Defensive gerückt. Unser Land braucht jetzt starke Nerven und eine Regierung, die nicht nur sagt, was sie denkt, sondern auch tut, was sie sagt.

Ein Kommentar aus Rhade 

 
 

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