Transparenz – am Beispiel der jüngsten Rentenerhöhung
In der Hitliste der politischen Versprechungen ist der Begriff Bürgerbeteiligung einsamer Spitzenreiter. Dicht gefolgt von Transparenz.
Über die (fehlende) Bürgerbeteiligung) wurde an dieser Stelle schon häufiger gemeckert.
Heute wollen wir uns den Begriff TRANPARENZ mal genauer ansehen.
Im Lexikon heißt es dazu:
Transparenz ist in der Politik ein Zustand mit freier Information, Partizipation und Rechenschaft im Sinne einer offenen Kommunikation zwischen den Akteuren des politischen Systems und den Bürgern.
Alles klar?
Dann blicken wir doch mal auf die, von der Bundesregierung (schwarz/gelb) angekündigte Rentenerhöhung. Die ca. 16 Mio. Westrentner erhalten 0,25 Prozent Erhöhung, die ca. 4 Mio. Ostrentner 3,29 Prozent.
Die Begründungen hören sich verständlich an, die Berechnungen dazu versteht „kein Mensch“. Transparenz sieht anders aus.
Kritik kommt ja nicht nur vom „neidischen“ Westrentner, sondern auch vom Sozialverband VDK, vom DGB, von den Arbeitgeberverbänden (nicht vermittelbar).
Die Politik hat eine Bringschuld. Sie hat die Zusammenhänge so zu erklären, dass wir die Entscheidungen nachvollziehen können. Sie hat für Transparenz zu sorgen – nicht nur zu versprechen.