Dorstener Tage des Grundgesetzes und Start der neuen Bundesregierung - Terminierung zufällig, aber passend
Der Kompass der Bundesrepublik Deutschland ist das Grundgesetz (GG). Ein Wegweiser der Demokratie! Am 8. Mai 1949 wurde das GG verabschiedet. Es ist wichtiger denn je, an die dort festgeschriebenen Aufgaben und Werte, die für alle Menschen in unserem Land gelten, zu erinnern. Die Stadt Dorsten handelt seit Jahren vorbildlich, wenn sie die Bevölkerung aufruft, die Woche des Grundgesetzes aktiv zu begleiten. In der Pressemitteilung heißt es: „Unter dem Motto „Frieden“ finden vom 5. bis 11. Mai 2025 wieder die Dorstener Tage des Grundgesetzes statt." (…) Wenn heute parallel, trotz des dramatischen Stolperstarts, die neue Bundesregierung ihre Arbeit beginnt und „Verantwortung für Deutschland“ tragen wird, ist neben dem Koalitionsvertrag das Grundgesetz die entscheidende Leitlinie an der sich Kanzler und Minister zu orientieren haben. (…) Von den 146 Artikeln des GG werden die ersten 19 als unsere Grundrechte bezeichnet. Stellvertretend zitieren wir den ersten Satz des Artikels 1: „Die Würde des Menschen ist unantastbar.“ Wenn wir uns täglich in der Lippestadt und im ganzen Land daran orientieren, sind Frieden und Gerechtigkeit gewährleistet.
Veröffentlicht am 23.12.2025
Zitate und die Auseinandersetzung mit ihnen
Monatlich wird auf dieser Internetseite ein neues Zitat einer bekannten Persönlichkeit eingestellt. In der rechten Spalte, unter der Überschrift SPD SOZIAL, begleitete uns im Monat April Oskar Kokoschka. „Man ist nicht Mensch, weil man geboren ist, man muss Mensch werden.“ Ein Zitat, im Jüdischen Museum Wien aufgegriffen, hat mehrere Leser zu direkten Reaktionen und Interpretationen motiviert. „Mensch sein“ und „Mensch bleiben“, so zwei Zuschriften, die Kokoschkas Zitat mit etwas abweichendem Schwerpunkt entsprechend ergänzen. Danke!
Der Tod des Papstes hat weltweit Politiker, Journalisten sowie Menschen wie Du und ich angeregt, sein Leben, sein Papsttum zu beurteilen. Wenn alle, die Franziskus jetzt bewundern, weil er sich besonders für die Armen und Flüchtlinge einsetzte, nur einen Bruchteil ihrer geäußerten Hochachtung davon in ihrem künftigen Leben und Handeln übernähmen, wäre unsere Welt friedlicher und gerechter. Vielleicht hilft dabei das Franziskus-Zitat, das uns im Mai begleiten wird:
"Um wirklich zu leben, kann man nicht sitzen bleiben. Leben heißt immer: sich in Bewegung setzen, auf den Weg machen, träumen, planen, offen für die Zukunft sein."
Veröffentlicht am 22.12.2025
Da tut sich was!- Großes Interesse an Dorfentwicklung
Das Carola-Martius-Haus war bis auf den letzten Platz besetzt, als Heribert Triptrap, Sprecher des Bürgerforums, die Informationsveranstaltung eröffnete. Er führte kenntnisreich und souverän durch den Abend. Unterstützt von Mitgliedern des sogenannten Orga-Teams, die mit ihren Präsentationen aufzeigten, wohin sich Rhade entwickeln könnte. Daneben stellten sich örtliche Vereine vor und warben für ihre Pläne um Unterstützung. Immer dann, wenn das Heft des weiteren Handelns im Dorstener Rathaus zu suchen ist, erläuterte der anwesende Bürgermeister Tobias Stockhoff die Sachlage. Dass Zuhörer jederzeit mit eigener Positionierung unterstützend, erweiternd oder kritisierend die Diskussion bereichern können, ist ein Markenzeichen des Rhader Bürgerforums. ...
Veröffentlicht am 21.12.2025
Lindner, der Kaputtmacher der Ampel
Er ist ein Selbstdarsteller, der die Aufnahmeprüfung in jedes Theaterensemble schaffen würde. So, wie ein Chamäleon, kann er spielend die Farbe wechseln. Gestern noch rot-grün-gelb, tendiert er aktuell in Richtung schwarz mit blauem Rand. Christian Lindner stellte mit der FDP die kleinste Koalitionspartei. Seine ständigen Versuche, den Koalitionspartnern und den Kanzler „vorzuführen“, mündeten im (Dauer)Streit. Olaf Scholz zog die Notbremse und setze seinen Finanzminister vor die Tür. Zu spät, so die weitverbreitete Einschätzung von außen. Lindner, sichtbar angeschlagen, versucht bis heute Tünkram zu erzählen. Also die Unwahrheit zu verbreiten. Derjenige, der im Hinterzimmer den Koalitionsbruch systematisch vorbereitet hat, versucht sich als Opfer darzustellen. …
Veröffentlicht am 20.12.2025
Ein beeindruckendes Theaterstück erinnerte an die Befreiung des KZ Auschwitz vor 80 Jahren
Anlässlich der Gedenkveranstaltung zum 80. Jahrestag der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz wurde am 20. Januar 2025 in der Aula der St. Ursula Realschule das Theaterstück „Zwischenfall in Vichy“ aufgeführt. Der amerikanische Schriftsteller und Drehbuchautor Arthur Miller schrieb das bewegende Stück vor 60 Jahren, nachdem er in Frankfurt im Auschwitz-Prozess zugegen gewesen war. Es befasst sich mit der Frage nach der mittelbaren Schuld und der unbewussten Teilhabe jedes Einzelnen am Unrecht in der Welt. Ins Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau wurden zwischen 1940 und 1945 mehr als 1,3 Millionen Menschen deportiert – darunter auch Menschen jüdischen Glaubens, die bei uns in Dorsten zu Hause waren.
Veröffentlicht am 19.12.2025