Mindestlohn und Kindergeld werden angehoben
Dunkle Wolken über Berlin. Auf der einen Seite sehen nicht wenige „Politikexperten“ die GroKo nach 100 Tagen bereits am Ende, andererseits werden in Berlin trotz der rüden CSU-Attacken wichtige Kernpunkte der SPD in der Regierung umgesetzt. Der Mindestlohn, lange von der Union bekämpft, ist nicht mehr wegzudenken. Ein Stück mehr an sozialer Gerechtigkeit. Und nun wird er in 2 Stufen erhöht. So wie das Kindergeld, das ebenfalls eine Anpassung nach oben erfährt. Zwei von vielen Punkten, die die SPD in den Koalitionsvertrag geschrieben hat und jetzt realisiert werden. Aus den dunklen Wolken über Berlin lugt doch ab und zu die Sonne hervor. Den Bürgerinnen und Bürgern, die auf vom Mindestlohn leben müssen und den Familien mit Kindern, die unsere Zukunft sind, wird’s gefallen.
Eigener Beitrag
Veröffentlicht am 29.06.2018
Geschichte scheint sich zu wiederholen – Heute werden Asylsuchende aus mehreren Kontinenten abgewiesen
1938 trafen sich Vertreter von 32 Staaten in Evian (F), um zu beraten, wie man den vom Naziregime verfolgten Juden Schutz, sprich Asyl gewähren könnte. 10 Tage dauerte der Meinungsaustausch. Das Ergebnis lässt sich kurz und knapp zusammenfassen: Ja, wir erkennen, dass geholfen werden muss, aber nicht von und bei uns. Auch der Versuch, die Schutzsuchenden auf die 32 Länder, überwiegend aus der westlichen Welt, fair aufzuteilen, misslang komplett. Das schreckliche Ergebnis ist bekannt. Heute sind es 28 EU-Staaten, die unfähig und unwillig sind, gemeinsam ein Zeichen der Solidarität zu setzen. Das Ergebnis lässt sich kurz und knapp zusammenfassen: Ja, wir erkennen, dass geholfen werden muss, aber nicht von und bei uns. Zur Erinnerung: Unser Grundgesetz schreibt im Artikel 16a vor: Politisch Verfolgte genießen Asylrecht. Und auch die Genfer Flüchtlingskonvention, die von den 28 EU-Mitgliedern unterzeichnet wurde, lässt das derzeitige unwürdige Schwarze-Peter-Spiel eigentlich nicht zu. Aus der Geschichte lernen – das wäre die Antwort der Weltgemeinschaft auf das Versagen vor 80 Jahren. Stattdessen erkennen wir, dass sich Geschichte leider wiederholt. Mit allen negativen, inhumanen, unmenschlichen Begleiterscheinungen.
Eigener Bericht auf Grundlage eines ZEIT-Artikels „Keiner will sie“ von Prof. Claus Leggewie am 21.06.2018
Veröffentlicht am 28.06.2018
Verlieren kann man – aber so blutleer?
Mehrfach wurde an dieser Stelle eine fast unheimliche Parallele zwischen dem Fußball und der Politik aufgezeigt. Strauchelt DIE MANNSCHAFT, strauchelt auch die Politik der sogenannten etablierten Parteien. Die SPD har bitter erkennen müssen, was es heißt, keine richtige Taktik zu haben, die Aufstellung ständig zu verändern, nur zu reagieren statt anzugreifen. Nun erfährt die Union das gleiche Los. Kein Teamgeist, keine erkennbare Taktik, besser als Durchwursteln bekannt. Und Spieler, die Fairplay nicht buchstabieren können. Deutschland steht vor einer Zeitenwende. Im Fußball wie in der Politik. Jetzt hilft nur noch ein radikaler Neuanfang mit neuem Personal. Sonst laufen die Unterstützer, hier Wähler, dort Fans genannt, einfach weg. Der dann folgende Abstieg kennt nur Verlierer.
Kurz und knapp aus Rhade
Veröffentlicht am 27.06.2018
Eine Streetart-Aktionskünstlerin zeigt wie es geht
Barbara ist Deutschlands bekannteste Streetart- und Aktionskünstlerin. Sie klebt ihre Botschaften an Wände, Litfaßsäulen oder Schilder und gestaltet den öffentlichen Diskurs dort mit, wo er stattfindet: auf der Straße und im Netz. Dafür wurde sie mit dem renommierten Grimme Online Award ausgezeichnet.
Gesehen in der ZEIT - Eine Kampagne des WWF mit bekannten Künstlern zur globalen Klimakrise in 11 Fortsetzungen. Heute Teil 1; eigenes Foto
Veröffentlicht am 27.06.2018
Am 1. Juli radeln wir zur Stadtkrone der Lippestadt
Vor 43 Jahren (1975) wurde Rhade ein Teil Dorstens. Vor 40 Jahren hat der damalige Bürgermeister Hans Lampen den Park Maria Lindenhof eröffnet. Vorausgegangen waren erhebliche Erdbewegungen und Gestaltungsmaßnahmen. Richtig angenommen haben ihn die Dorstener aber nie. Jetzt soll er mit einer besonderen Aktion wach geküsst werden. Dazu machen sich mehr als 1000 Bürgerinnen und Bürger am 1. Juli auf den Weg, um ein starkes Zeichen der Verbundenheit aller Stadtteile untereinander zu setzen. Wir Rhader sind dabei.
- Treffpunkt: 1. Juli um 14 Uhr Kreuzung Dillenweg / Schlehenweg
- Nach der „Enthüllung" eines symbolischen Baums mit dem Namen Dorsten geht es
- per Fahrrad gen Süden
- Eine Rast an der Tüshaus Mühle ist eingeplant
- Ankunft gegen 15.30 – 16 Uhr im neuen Stadtpark Stadtkrone durch Marion Taube, der Anstoßgeberin und den Bürgermeister
- „Pflanzung“ des Symbolbaums Rhade im Kreis aller 11 Stadtteile
- Picknick im Grünen ohne festes Programm
- Rückfahrt individuell
Rhade ist ein Juwel in Dorstens Stadtkrone. Das wollen wir mit unserer Teilnahme eindrucksvoll demonstrieren. Wer nicht mitradelt, sollte aber auch dabei sein. Per Zug, Auto oder als Jogger. So wie die Läufergruppe des SSV-Rhade.
Eigener Beitrag
Veröffentlicht am 26.06.2018