Erneuerung an Haupt und Gliedern - Dorstener Antrag aufgenommen
Wiesbaden, 22. April. Die SPD macht ernst, wählt einen neuen Vorstand und setzt programmatische Zeichen. Dabei wird ein Antrag der NRWSPD eine besondere Rolle spielen. Beispielhaft nennen wir einige Schwerpunkte:
- Unser gemeinsames Ziel lautet: Die SPD muss programmatisch und organisationspolitisch auf die Höhe der Zeit gebracht werden, um wieder stärkste Partei werden zu können. Dieses Leitbild muss sich klar von nationalkonservativen und neo-liberalen Strömungen in der Union unterscheiden, damit es wieder Mehrheiten für sozialdemokratisch geführte Regierungen jenseits einer Großen Koalition gibt.
- Die SPD muss deutlich machen, für wen sie Politik gestalten möchte und somit im besten Sinne wieder parteiisch werden. Dafür müssen wir die politischen Unterschiede zu Konservativen und Marktradikalen, gerade auch in der Europapolitik, herausarbeiten. Volkspartei zu sein bedeutet nicht, es stets allen recht zu machen.
- Wir sind nicht gewillt, tatenlos zuzusehen, wie ein globalisierter Kapitalismus zu mehr Ungleichheit, gravierenden Umweltproblemen, schlechten Arbeitsbedingungen und Abstiegsängsten führt.
- Eine solche programmatische Erneuerung kann nur funktionieren, wenn die gesamte Partei in den Prozess einbezogen wird. Unabhängig von der jeweiligen Position zur Großen Koalition, unabhängig, ob Neu oder langjähriges Mitglied.
- Wir wollen unsere Ortsvereine modernisieren, um sie wieder zu aktivieren, sie zu öffnen und auch für Neumitglieder, Frauen und Jusos attraktiver zu gestalten. Nur wenn wir die Basis unserer Partei ernsthaft in den Erneuerungsprozess einbeziehen, wird es uns gelingen, für die Bürgerinnen und Bürger wieder sichtbarer und wahrnehmbarer zu werden.*
- Wir sind davon überzeugt: Die SPD wird gebraucht. Und die SPD braucht alle ihre Mitglieder, um wieder stärker zu werden. Packen wir es gemeinsam an!
* Dieser Punkt wurde von Jennifer Schug, SPD-Stadtverbandsvorsitzende aus Dorsten und Delegierte für den Parteitag formuliert und von der Programmkommission übernommen.
Veröffentlicht am 03.04.2018
"Frieden ist nicht alles, ohne Frieden ist alles nichts"
Willy Brandt hat diesen Satz bereits 1981 gesagt. Und immer noch ist er hochaktuell. Und immer noch ist er Motivation, nein Pflicht, sich politisch einzumischen. Können wir wirklich nur zusehen, wenn im Jemen Hunderttausende geopfert werden, weil es nicht gelingt, die Konfliktparteien Iran und Saudi-Arabien zur Vernunft zu bringen? Können wir wirklich wegsehen, wenn die Türken die Kurden jagen, vertreiben und töten? Können wir wirklich zur Tagesordnung übergehen, wenn wir wissen, dass in Syrien mit Russlands Unterstützung Brand-, Spreng- und Giftgasbomben gegen Zivilisten eingesetzt werden? 3 Kriege, die hier nur beispielhaft für die vielen anderen Konflikte in unserer Welt genannt werden. 3 Beispiele, vor denen wir nicht resignieren dürfen. Ostern ist für die Christen ein wichtiger Zeitabschnitt, hoffnungsvoll in die Zukunft zu blicken. Ostern ist aber auch für uns alle eine gute Gelegenheit mal innezuhalten, um Kraft, Mut und Zuversicht zu gewinnen, die Welt ein wenig besser zu machen. Die demokratischen Parteien bieten dazu viele Möglichkeiten. Und das wir an dieser Stelle die SPD Willy Brandts empfehlen, wird verständlich, wenn wir ihn nochmals zitieren. OHNE FRIEDEN IST ALLES NICHTS!
Der Osterkommentar aus Rhade
Veröffentlicht am 02.04.2018
Der Heimatverein lädt ein,
das Osterfeuer in geselliger Gemeinschaft
zu verbringen! -
Veröffentlicht am 01.04.2018
Wichtige Übernahme fast unbemerkt vollzogen
Es war die Dorstener SPD, die frühzeitig die Zukunftschancen erkannt hat, die in der Übernahme der o. a. Versorgungsnetze liegen. Nach Ablauf der Konzessionsverträge hat die Stadtverwaltung, mit Unterstützung einer Beratungsfirma, die Übernahme vertraglich beschlossen. Die neue „Dorstener Netzgesellschaft – DNG“ , an der die Stadt 51% der Anteile hält, die restlichen 49% verbleiben bei der RWE, erwirtschaftet ein jährliches Plus für den städtischen Haushalt, der mehrere 100.000 Euro beträgt. Nun könnte auch das Wassernetz von der RWW zur DNG wechseln, wenn die Verwaltung zielstrebig den Ausbau der Dorstener Netzgesellschaft weiter entwickelt. Dass die politischen Parteien dabei eine nicht unerhebliche Rolle spielen, versteht sich von selbst. Besonders die SPD, die den „Stein ins Rollen“ gebracht hat, ist aufgefordert, der Erfolgsgeschichte ein weiteres Kapitel hinzuzufügen.
Eigener Bericht
Veröffentlicht am 31.03.2018
Rhader Wiesen sind Naturerlebnisraum
Jetzt ist der Frühling nicht mehr aufzuhalten. Sobald die Sonne es geschafft hat die Wolken an die Seite zu schieben, genießen wir die langersehnte Wärme. Raus aus den 4 Wänden, rein in die Natur. Und Rhader haben es da nicht weit. Die privilegierte Lage motiviert geradezu, eine Rundtour um unseren Lebensmittelpunkt zu starten. Heute führt uns der Weg südlich der Lembecker Straße ins Rhader Wiesengelände. Das Storchenpaar balzt unübersehbar, Kiebitze vollführen abenteuerliche Flugfiguren, Hasen jagen sich gegenseitig, Rehe stolzieren majestätisch in ihrem Areal, das sie mit Gänsen, Reihern und Enten teilen. Das ist nur ein ganz kleiner Ausschnitt des Beobachtens innerhalb von 2 Stunden. Am heutigen Karfreitag und den folgenden Ostertagen besteht für die Ausflügler Gelegenheit, das alles vor Ort zu sehen. So bereichert wird den Rhader Bürgerinnen und Bürgern klar, wie wichtig es ist, sich für den Erhalt unserer Heimatregion aktiv einzusetzen. So wie die Rhader SPD, der es zu verdanken ist, dass es einen Rahmenplan gibt, der wichtige Entwicklungsschwerpunkte gesetzt hat.
Eigener Bericht
Veröffentlicht am 30.03.2018