Mit Umfragen und journalistischer Begleitung wird auch Politik gemacht
Als Martin Schulz plötzlich oben war, wurde von der Konkurrenz gegraben. Hat er „Leichen im Keller“? Liegen Schatten auf seiner Vergangenheit? Wie können wir den Trend pro Martin Schulz stoppen? Und tatsächlich drehte sich, auch nach einem schmutzigen „Geheimpapier“ von Herbert Reul (CDU), heute Innenminister in NRW, die Berichterstattung. Martin Schulz wurde in die Defensive gedrängt, teilweise aus der aktuellen Berichterstattung verbannt. Dazu wöchentlich „Wasserstandsmeldungen“ in Form von Umfragen. Nur noch 30 Tage bis zur Bundestagswahl. Während der SPD-Kandidat landauf, landab mit seinem Plan für ein zukunftsfähiges und modernes Deutschland wirbt, macht die Amtsinhaberin „Schönwetter“ auf einer Videospiele – Messe. Was für ein Kontrast. Und wie begleiten nicht wenige Journalisten den Wahlkampf? Entweder schweigen sie komplett über Aktivitäten der Basis oder verlieren sich in kommentierender Berichterstattung. Hier ist dann nicht mehr erkennbar, ob es sich um eine Nachricht, oder eine persönliche Meinung handelt. Die SPD in den Ortsvereinen ist gut beraten, sich nicht ins Bockshorn jagen zu lassen und die vor uns liegenden 30 Tage dazu zu nutzen, um für einen Wechsel zu werben. Frischer Wind tut überall gut. Auch im Berliner Kanzleramt.
Ein Kommentar aus Rhade
Veröffentlicht am 26.08.2017
Wenn Grenzen überschritten werden …
Eigentlich ist alles ganz einfach. Parteien werben um den besseren Weg für unser Land und unsere Menschen. Danach kann der Bürger frei entscheiden und wählen, wer die überzeugendsten Argumente und die kreativsten Persönlichkeiten aufgestellt hat.
Das, was so einfach klingt, gerät vor jeder Wahl ins Wanken. Da wird in den sozialen Netzwerken beleidigt, Plakate werden zerstört und nun auch Brandanschläge auf Parteibüros und Fahrzeuge von Politikern. Die Grenzen werden von Wahl zu Wahl mehr überschritten. Das Ergebnis: Die Wahlbeteiligung sinkt, die Bereitschaft, politisch mitzuwirken, ebenfalls. Der NRW-SPD-Vorsitzende Michael Groschek hat dazu eine klare Position der SPD formuliert: „Wir werden uns durch diese feigen Angriffe nicht einschüchtern lassen“. Sein Statement im Wortlaut:
Veröffentlicht am 25.08.2017
Heiß war es im Carola Martius-Haus. Und spannend auch. Schließlich haben Vater Grüffelo und Grüffelo-Kind erstmals Rhade besucht, um im Rahmen des Dorstener Ferienspaßes eine spannende Geschichte für kleine und große Kinder zu erzählen. Gut 100 Besucher füllten den Saal des Carola Martius-Hauses und folgten den eingesetzten Puppen mit großem Interesse und ebenso großen Augen. Dass die Kinder dabei auch lautstark mitmachten, gehört zu der Kunst der hinter der kleinen Bühne agierenden Schauspieler des Hohnsteiner Puppentheaters aus Hagen.
Die Geschichte ist schnell erzählt. Grüffelo Kind ist neugierig und möchte gerne alleine in den Wald, um zu sehen, wer dort lebt. Trotz der Warnung des riesigen zotteligen Vaters, dessen Zähne steil nach oben ragten, gewann die Neugier die Oberhand. Tatsächlich traf Grüffelo Kind auf viele Waldtiere, die sich überrascht zeigten und den Kindern vor der Bühne ständig Fragen stellten. Und die Antworten ließen nicht lange auf sich warten. Ein klassisches Mitmachtheater.
Brigitte Hartwich hatte die Idee, übrigens bereits zum 9. Mal, ein Puppentheater einzuladen, um die Ferienspaßaktion mit einem außergewöhnlichen Kulturprogramm zu erweitern. Sponsoren wie die örtliche Volksbank (Spende), der Verlag Achim Schrecklein (Plakatdruck), die kath. Kirche (Zurverfügungstellung der Räumlichkeiten) und Helfer der Rhader SPD sind seit dem ersten Tag dabei.
„Ohne sie wäre die erfolgreiche Aktion nicht möglich“, so Brigitte Hartwich dankbar, um abschließend festzustellen, dass die leuchtenden Kinderaugen Ansporn genug sind, sich auch weiterhin an der Ferienspaßaktion zu beteiligen.
Eigener Bericht
Veröffentlicht am 24.08.2017
Hohnsteiner Puppentheater mit GRÜFFELO KIND
Seit vielen Jahren wird in Rhade, immer am Mittwoch der letzten Ferienwoche, ein Puppentheaterstück im Carola Martius-Haus aufgeführt. Das Besondere daran ist, dass es kostenlos für alle Besucher angeboten wird. Eine Idee von Brigitte Hartwich, die dafür viele Unterstützer gesucht und gefunden hat. Die Volksbank Lembeck-Rhade eG, der Verlag Achim Schrecklein, die kath. Kirchengemeinde, die das CMH zur Verfügung, stellt und der SPD-Ortsverein Rhade, der bei der Organisation hilfreich zur Seite steht.
Heute ist es wieder soweit. Um 15 Uhr heißt es: Vorhang auf für GRÜFFELO KIND.
Veröffentlicht am 23.08.2017
Drogenbericht der Bundesregierung erschreckt
- Tote im Jahr 2016 durch Rauchen =120.000. Abhängige = 4,84 Mio!
- Tote im Jahr 2016 durch Alkohol =74.000. Abhängige = 7,8 Mio!
- Tote im Jahr 2016 durch Drogen = 1.333. Abhängige = 153.000!
- Stationäre Behandlung (Alkohol) = 28.252
- Ambulante Behandlung (Alkohol) = 10.438
Ein kleiner Auszug aus dem Drogenbericht der Bundesregierung – www.drogenbeauftragte.de
Eigener Bericht auf Grundlage der Süddeutschen Zeitung 19./20.08.2017
Veröffentlicht am 22.08.2017