SPD-Landtagsabgeordneter hat Sorge, dass Empörung auch gesteuert wird
Hans-Peter Müller, u. a. SPD-Landtagsabgeordneter für Dorsten-Nord, mit Rhade, teilt die Stellungnahme auf www.spd-rhade.de seines Kollegen Michael Hübner und ergänzt: „In den Anträgen für die Landeszuschüsse der OGS gibt es ganz bewusst auch die Möglichkeit Betreuungs-Gruppen an Ganztagsschulen mit einem gesonderten Zuschuss und anderen Fördervoraussetzungen zu finanzieren. Ein flexibles Betreuen wird vom Land NRW gewünscht, denn für uns ist jedes Kind, ein Kind mit besonderen Bedürfnissen.“ Wenn also alle Kinder einer Ganztagsschule in ein OGS-Angebot gedrängt werden, so besteht hier eine konzeptionelle Schwäche der Schule und des Schulträgers. Hierfür kann Stadt und Schule bereits heute den Familien parallel, zugeschnittene Angebote machen, die das Land pro Schule bezuschusst. Hans-Peter Müller verweist ergänzend darauf, dass …
Veröffentlicht am 28.01.2017
Verschließe nicht die Augen vor unserer Geschichte, höre den wenigen Überlebenden Zeitzeugen zu, weise die Leugner und Hetzer in ihre Schranken, helfe mit, dass der Ausruf „Nie wieder!“ nie verstummt! Heute denken wir an Millionen (!) Menschen, die im Namen Deutschlands vor nur 75 Jahren bestialisch umgebracht wurden. Die Dorstener Zeitung hat gestern 2 längere Berichte, „Ganz ohne Bitterkeit“ und „Todesspritze in der Heilanstalt“ veröffentlicht, die erinnern, aufklären und mahnen.
Eigener Bericht
Veröffentlicht am 27.01.2017
- Christoph Kopp: Ich wünsche, dass er es schafft. Ich hätte mir auch Olaf Scholz vorstellen können. Sigmar Gabriel hat aber mit seinem Vorschlag Respekt verdient und alles richtig gemacht.
- Brigitte Hartwich: Er soll Mut machen, Perspektiven aufzeigen und mit der SPD gewinnen.
- Dieter Neumann: Ein neues Gesicht ist gut für die SPD und Deutschland. Ich denke, dass es einen Ruck in unserer Gesellschaft geben wird.
- Berhold John: Ich erwarte ein deutlich verbessertes Ergebnis für die SPD und wünsche, dass mit dem Thema Soziale Gerechtigkeit die Wählerinnen und Wähler überzeugt werden können.
- Britta Faust: Ich habe Respekt vor Sigmar Gabriels Entscheidung und erwarte, dass die Empfindungen der SPD-Basis noch mehr als bisher im Willy Brandt-Haus gehört werden.
- Hans-Willi Niemeyer: Ich habe die Erwartung, dass es jetzt deutlich aufwärts geht.
Veröffentlicht am 26.01.2017
Martin Schulz - Rhader SPD hat es geahnt
Die Rhader SPD-Mitglieder sind dafür bekannt, sich immer aktuell zu informieren, engagiert zu diskutieren und dann klar zu entscheiden. Eine eigene Umfrage im Dezember brachte es an den Tag. Die Rhader Sozis haben sich mit deutlicher Mehrheit für Martin Schulz als neuen SPD-Kanzlerkandidaten ausgesprochen. Sigmar Gabriel war zweiter Sieger.
Veröffentlicht am 25.01.2017
Berechtigte Kritik oder Einstieg in Landtagswahlkampf?
Unzufrieden zeigen sich einige Eltern darüber, dass die Teilnahme am Offenen Ganztagsbereich an den Grundschulen unflexibel sei und dadurch für Eltern in bestimmten Phasen belastend. Die örtliche Presse und der Bürgermeister (CDU) haben den Ball aufgenommen. Eine kritische Resolution des Stadtrates gegenüber der Landesregierung wird auf Empfehlung des Bürgermeisters angeregt. Was steckt aber hinter der „Geschichte“? Michael Hübner, SPD, Mitglied des Landtages und stellv. Fraktionsvorsitzender antwortet:
Es ist in der Tat so, dass die Teilnahme an der OGS eine schulische Veranstaltung und daher verpflichtend ist – weil damit letztlich auch pädagogische Ziele verfolgt werden. Da diese auch erreicht werden sollen, muss die Teilnahme grundsätzlich gewährleistet werden. Die OGS darf nicht bloß als eine reine „Verwahrmaßnahme“ gesehen werden. Wenn dies ist Dorsten nicht so ist und anders kommuniziert wird, läuft da etwas grundsätzlich falsch.
Gleichwohl ist es irritierend, dass z.B. ein frühzeitiges Abholen des Kindes, z.B. zum Sportverein, keinen ausreichenden Grund für die Nichtteilnahme an der OGS darstellen soll und eine Kündigung des Vertrags nach sich ziehen würde – von Arztterminen ganz zu schweigen. Die Verordnung sieht nach meinen Informationen sehr wohl vor, dass ...
Veröffentlicht am 25.01.2017