Geht es Ihnen auch so? Auf Biegen und Brechen – die CSU will die Maut – und scheint sie zu bekommen. Es geht um möglichen Gesichtsverlust, nicht um Vernunft. Dass die GroKo da mitmacht, hat etwas mit einem zeitlich begrenzten Koalitionsvertrag tun, den 3 unterschiedliche Parteien geschlossen haben. CDU/SPD und CSU. Nehmen wir einmal an, dass sich Herr Seehofer gegenüber allen rechtlichen Bedenken durchsetzt. Dann ist zu erwarten, dass wir bald Mautgebühren in Holland, Dänemark, Belgien … zahlen. Dann wird es für uns deutsche Autofahrer richtig teuer und umständlich. Das Ziel der Regierung, den deutschen Kraftfahrer bei der geplanten Ausländermaut kostenneutral zu stellen, wäre grandios verfehlt. Die SPD hält sich ziemlich bedeckt und hofft inständig, dass Brüssel Stopp sagt. „Wir halten den Koalitionsvertrag ein“, so die offizielle Stellungnahme. Am Ende trägt aber auch die SPD Mitverantwortung für das erwartete Desaster. Hinweise wie, „Wir wollten das eigentlich nicht“, sind dann bedeutungslos. Übrigens: In Norwegen wurde jetzt ein interessantes Testprojekt durchgeführt. Dort erhielten in der Stadt Lilleström Fußgänger und Radfahrer einen Geldbetrag, wenn sie das Auto stehen lassen. Und Achtung: Das rechnet sich! Hier spricht man von umgekehrter, positiver Maut.
Fazit: Augen zu und durch? Nein, besser wäre, die Regierung würde sich mit kreativen Ideen beschäftigen.
Ein Zwischenruf aus Rhade
Veröffentlicht am 03.11.2014
Finanzielle Lage Kernthema auf Mitgliederversammlung
Am Anfang war die Hoffnung. Die Hoffnung, durch eine gewaltige Sparanstrengung die Dorstener Kommunalfinanzen aus der dramatischen Schieflage zu holen. Steuererhöhungen und Leistungseinschränkungen nahmen die Bürger relativ verständnisvoll hin. Das Konzept schien tragfähig, die selbständige Handlungsfähigkeit der Lippestadt erkennbar zu sein. Nun die Ernüchterung. Neue Aufgaben der Stadt bedeuten neue Mehrausgaben. Die Bundes- und Landeszuschüsse reichen aber augenscheinlich nicht, um Dorsten aus der Misere zu befreien. Im Gegenteil. Friedhelm Fragemann und die SPD-Fraktion sprechen nun von zivilem Ungehorsam, der notwendig sei, um aufzurütteln. Darüber wollen die Rhader Sozialdemokraten diskutieren und haben den Kämmerer der Stadt, Hubert Große Ruiken eingeladen, zu referieren. Donnerstag, 20. November 2014, 19.30 Uhr, Gasthaus Pierick, Lembecker Straße. Interessenten sind willkommen.
Veröffentlicht am 03.11.2014
Atomkraft? Nein danke!
Ranga Yogeshwar hat es nach jahrelanger Vorbereitung geschafft, 3 1/2 Jahre nach dem Supergau im zerstörten Kernkraftwerk in Fukushima zu drehen. Die ersten Bilder in der Vorberichterstattung lassen einen hochinteressanten Bericht über das Unglück und die nicht beherrschbare Atomenergie erwarten. Um 22.45 Uhr in der ARD.
Veröffentlicht am 03.11.2014
1. Frage: Glückwunsch zum Juso-Vorsitz und stellv. Vorsitz der Dorstener SPD. Was muss sofort angepackt werden, um die Dorstener SPD zukunftsfähig zu machen?
Philip Grabowski: Vielen Dank für die Glückwünsche, insbesondere auch nochmals an diejenigen, die mir am Parteitag und bei der Juso-Vollversammlung ihr Vertrauen ausgesprochen haben. Die Frage nach der Zukunftsfähigkeit lässt sich mit Blick auf die Altersstruktur innerhalb der SPD Dorsten ziemlich einfach beantworten: Wir brauchen mehr junge Menschen, die sich in unserer Partei engagieren. Diese Problematik kennt aber nicht nur die SPD. Ein Blick in die konkurrierenden Parteien zeigt ein ähnliches Bild. Wir müssen für unseren Teil die Mitgliederwerbung und -bindung verbessern. Das können wir am besten, indem wir jungen Menschen zeigen, dass sie wichtig sind und dass wir sie mit ihren Anliegen und Ideen ernst nehmen und ihnen die Möglichkeit bieten diese konkret in Entscheidungsprozesse einfließen zu lassen. Wie genau wir die Mitglieder gewinnen können, müssen wir in den Ortsvereinen und im Stadtverband beraten. Eine entscheidende Rolle wird hierbei den Jusos zukommen. Innerhalb Das Thema Neumitglieder wird eines unser zentralen Aufgaben in den nächsten drei wahlfreien Jahren sein.
2. Frage: Warum ist es heute so schwierig, junge Leute zu überzeugen, sich gesellschaftspolitisch zu engagieren?
Veröffentlicht am 02.11.2014
Düsseldorf. Hier flanieren die Schönen und die Reichen. Hier sind aber auch die Abgehängten unübersehbar. Einer wie Edward. Einer, der sich mit dem Straßenverkauf der „Obdachlosenzeitung fiftyfifty“ etwas dazu verdient. Edward verkauft aber nicht nur, sondern legt ein selbst geschriebenes Gedicht der Zeitung bei. Eine Überraschung. Eine nachdenklich machende Begegnung.
Es rauscht, die gelben Blätter fliegen
Am Himmel steht ein fahler Schein
Du schauerst leis’ und drückst dich fester
In deines Mannes Arm hinein.
Alles Liebe Ihr Edward
Veröffentlicht am 01.11.2014