Europa SPD sorgt sich um Europa

SPD fordert Neustart Europas

Die SPD wird dem erweiterten Euro-Rettungsschirm als „ersten wichtigen Schritt“ der Regierung in der Eurokrise zustimmen. Das machte SPD-Chef Sigmar Gabriel im Bundestag deutlich. Zugleich warnte er Schwarz-Gelb vor weiterem „Euro-Populismus“ und mahnte, aus der Finanzmarktkrise keine Krise der Demokratie entstehen zu lassen.

Veröffentlicht am 09.09.2011

 

Bundespolitik Europa steht zusammen

Rettungsschirms
SPD fordert Neustart Europas

(Bild: dpa) Die SPD wird dem erweiterten Euro-Rettungsschirm als „ersten wichtigen Schritt“ der Regierung in der Eurokrise zustimmen. Das machte SPD-Chef Sigmar Gabriel im Bundestag deutlich. Zugleich warnte er Schwarz-Gelb vor weiterem „Euro-Populismus“ und mahnte, aus der Finanzmarktkrise keine Krise der Demokratie entstehen zu lassen.

Erinnern wir uns: Noch vor einem Jahr behaupteten Bundeskanzlerin Angela Merkel und ihr Kabinett, es werde „keinen Cent“ für Griechenland geben. Kategorisch abgelehnt wurde eine Gläubigerbeteiligung, ein Schuldenschnitt, eine europäische Wirtschaftsregierung und eine Finanztransaktionssteuer im Euro-Raum. Alle diese von der SPD seit langem vorgeschlagenen Maßnahmen wurden aufs Schärfste kritisiert. Heute – ein Jahr später hat - Schwarz-Gelb seine Positionen schrittweise korrigieren müssen und sämtliche zuvor abgelehnten Maßnahmen übernommen.

Die populistischen Äußerungen der Bundesregierung haben die Partner und Märkte in der Euro-Krise stark verunsichert, stellte Sigmar Gabriel am Donnerstag im Bundestag fest. „Jeder weiß, dass es einfache Lösungen nicht gibt“, so der SPD-Parteichef. Schlimm sei aber, dass die Kanzlerin und ihr Finanzminister mit „kurzsichtigen und dummen Parolen“ die Öffentlichkeit und ihre eigenen Abgeordneten immer erst richtig auf die Bäume getrieben habe - und jetzt nicht wüssten, wie sie sie wieder herunter holen sollen. „Frau Merkel und Sie sind wie die zwei Zauberlehrlinge, die die Geister nicht mehr loswerden, die sie selber gerufen haben“, rief Gabriel Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble zu.

Regierung hat Vergemeinschaftung der Schulden selbst vorangetrieben
Schonungslos legte er dar, dass die Bundesregierung trotz ihrer Kritik an Euro-Bonds längst selbst die Vergemeinschaftung von Schulden vorantreibe. So hafte Deutschland bereits jetzt mit rund 200 Milliarden Euro.

Der Parteivorsitzende forderte daher:
•die heimliche Vergemeinschaftung von Schulden durch die Zerstörung der Handlungsfähigkeit der Europäischen Zentralbank (EZB) zu beenden.
•die damit verbundenen Einflussmöglichkeiten auf die Haushalte und Schulden der Euro-Mitgliedsstaaten dringend zu erweitern.
•der Geburtsfehler des Euro endlich zu beheben - mehr europäischer Einfluss auf die Stabilitäts-, Finanz- und Steuerpolitik der einzelnen Mitgliedsstaaten sei notwendig.

SPD wird erweitertem ESFS-Rettungsschirm zustimmen
Gabriel forderte Bundeskanzlerin Merkel zugleich auf, ihre „dummen Reden“ vom „Zahlmeister Europas“ einzustellen. „In Wahrheit sind wir doch die politischen und die wirtschaftlichen Gewinner Europas und des Euro.“ Klar sei, dass Griechenland nur dann Hilfe erhalten könne, wenn es seine Zusagen einhalte, betonte Gabriel.

Er machte deutlich, dass die Sozialdemokraten dem Gesetz über den deutschen Beitrag zum Rettungsschirm des ESFS am 29. September im Bundestag zustimmen werden. „Das ist schwierig und vermutlich nicht ausreichend. Aber es sind die ersten richtigen Schritte Ihrer Regierung in der Eurokrise und deshalb werden wir sie mitgehen.“
Gesellschaften nicht nur auf „Wettbewerbsfähigkeit“ reduzieren
Wichtig sei aber nicht nur, in Europa die Staatsschulden abzubauen, sondern auch starke Wachstumsimpulse zu schaffen. „Nur wenn es Arbeit gibt, kommen diese Staaten und kommt Europa wieder auf die Beine“, so Gabriel. Allen voran müsse den jungen Menschen in Europa Ausbildung und Arbeit gegeben werden. Auch brauche man endlich die Besteuerung der Finanzmärkte.

Eindringlich warnte der SPD-Parteichef davor zuzulassen, dass aus der Finanzmarktkrise am Ende eine Krise der Demokratie wird. „Es geht darum, dass wir wirtschaftlichen Erfolg wieder mit sozialer Verantwortung und sozialer Sicherheit verbinden.“ Dieser Verantwortung stelle sich die SPD.
.

Veröffentlicht am 09.09.2011

 

Ortsverein Oldie Night findet im Saal statt

18. Rhader Oldie Night am 9. September

Es gehört inzwischen zur Tradition in Rhade, dass die örtliche SPD im Spätsommer zu Live-Musik und Unterhaltung einlädt.
„Der Titel Oldie Night bezieht sich auf die attraktive Musik der früheren Jahrzehnte und nicht auf eine bestimmte Altersgruppe“, so Hans-Willi Niemeyer, Vorsitzender der SPD.
Dazu passt, dass erstmals die Essener Gruppe „Old Daddies“ verpflichtet wurde, die mit einem Augenzwinkern und dem Slogan „300 Jahre und kein bisschen leise“ wirbt.

Es handelt sich, wegen des ungünstigen Wetterberichts, um eine Saal-Veranstaltung.
Ab 19 Uhr wird es dann, wie in den 17 Vorjahren, ein zwangloses Angebot an alle Rhader geben, sich zu treffen und bei guter Musik und professioneller Bewirtung, „über Gott und die Welt“ auszutauschen.
Hans-Willi Niemeyer hofft abschließend, dass sich mittelfristig in Rhade so etwas wie eine eigene Kulturlandschaft etabliert, zu der sich Vereine, Parteien und Ehrenamtliche zusammenschließen. „Ob Neujahrskonzert der Schützenkapelle oder Auftritte des Akkordeonorchesters und Kindertheateraufführungen – es reicht allemal, um etwas Besonderes für Rhade zu entwickeln und zu organisieren“.

Veröffentlicht am 08.09.2011

 

Allgemein Video: Als die Hexe den Kasper heiraten wollte

Als die Hexe den Kasper heiraten wollte

Der Kasper war in Rhade
Spannung pur mit Puppentheater Charivari aus Münster

Es ist immer wieder faszinierend wie eine Theaterpuppe, in diesem Fall das klassische Kasperle, 200 Kinder und begleitende Erwachsene in seinen Bann ziehen kann.
„Als die Hexe den Kasper heiraten wollte“, so das Programm. Eine Geschichte mit den bekannten Figuren. Neben dem Kasper und seiner Freundin Marie waren es vor allem die Hexe und der Hund Fello.

Veröffentlicht am 06.09.2011

 

Hans-Willi Niemeyer freut sich darüber, dass es seit bereits 18 Jahren eine Oldie Night gibt. Von der SPD! Ortsverein Am 9. September wird in Rhade wieder gerockt

18. Rhader Oldie Night am 9. September
September-Mitgliederversammlung fällt aus

Es gehört inzwischen zur Tradition in Rhade, dass die örtliche SPD im Spätsommer zu Live-Musik und Unterhaltung einlädt.
„Der Titel Oldie Night bezieht sich auf die attraktive Musik der früheren Jahrzehnte und nicht auf eine bestimmte Altersgruppe“, so Hans-Willi Niemeyer, Vorsitzender der SPD.
Dazu passt, dass erstmals die Essener Gruppe „Old Daddies“ verpflichtet wurde, die mit einem Augenzwinkern und dem Slogan „300 Jahre und kein bisschen leise“ wirbt.

Veröffentlicht am 02.09.2011

 

RSS-Nachrichtenticker

RSS-Nachrichtenticker, Adresse und Infos.

 

WebsoziCMS 3.9.9 - 007961308 -