Gesellschaft Trump: aggressiv, beleidigend, unkontrolliert. Antrittsrede des US-Präsidenten ist schlimmer als erwartet.

Ist das noch Demokratie oder doch schon der Beginn von Autokratie?

Veröffentlicht am 21.01.2025

 

Friedhelm Fragemann wurde gerade für sein ehrenamtliches Engagement im Stadtrat (40 Jahre) gewürdigt. Allgemein Gedankensplitter 7

"Putin ist ein politischer Kapitalverbrecher, der vor keinem Kriegsverbrechen, zur Erreichung seiner Ziele – Wiederherstellung alter territorialer Größe/ Weltmachtstellung – zurückscheut. Für ihn heiligt der Zweck die Mittel, aber der Zweck ist unheilig. Die „Friedensfreunde“ vom Schlage der maßgeblichen Kräfte im BSW und in der AfD sind seine nützlichen Idioten. Einen Mann wie Putin kann man nicht beschwichtigen. Die Appeasement-Politik ist schon einmal gescheitert. Sie stärkt nur den Aggressor. So verkündete der britische Premier Chamberlain nach Abschluss des Münchener Abkommens bei der Ankunft in London: Peace in our time. Welch grandioser Irrtum! Hitler äußerte später sinngemäß: Meine Gegner sind armselige Würmchen. Ich sah sie in München."

Friedhelm Fragemann

Anmerkung: In loser Folge werden hier Gastkommentare sowie Gedankensplitter zur Information und Förderung der offenen Diskussion eingestellt. Bisher veröffentlichte Gedankensplitter von Friedhelm Fragemann finden die Leser auf dieser Internetseite am 17.8., 6.9., 30.9., 18.10., 12.11.2024 und 07.12.2024.

Veröffentlicht am 21.01.2025

 

Allgemein Das völlig Unerwartete ist wirklich eingetreten: Donald Trump ist wieder US-Präsident.

Begleitet von Skepsis, Sorge, sogar Angst aller demokratisch denkenden Europäer! Auch aus Rhade!

Veröffentlicht am 20.01.2025

 

Kommunalpolitik Rhade: Wir blättern im Geschichtsbuch

Vor 50 Jahren verlor unser Dorf seine Selbständigkeit

Die Kommunale Neuordnung hat ganz NRW durcheinander gewirbelt. Kleine Gemeinden, wie Rhade, sowie alle Ämter, wie das Amt Hervest-Dorsten, wurden aufgelöst. Seit diesem Zeitpunkt ist aus Rhade Dorsten-Rhade geworden. Heutiges Bedauern über diesen Verwaltungsakt „von oben“, wäre Nostalgie pur und würde nichts am Status Quo ändern. Wichtig ist aber, sich zu erinnern. Zu erinnern, was Rhade in den letzten 50 Jahren bewegt hat. Dazu blättern wir in den Stadtteilzeitungen der örtlichen SPD, die seit 1974 an alle Haushalte verteilt wurden.

  • 1974: In Rhade leben ca. 3100 Einwohner. Der noch selbständige Gemeinderat besteht aus 13 Mitgliedern. 12 x CDU, 1 x parteilos.
  • 1976: Der Polizeiposten vor Ort wird eingespart. Die VHS bietet mehrere Kurse in der Urbanusschule an.
  • 1977: Der Rohbau für eine Rhader Apotheke steht.
  • 1978: Die erste Tempo-30-Zone in Dorsten wird am Stuvenberg eingerichtet.
  • 1979: Die 2. Rhader Kultur- und Infowoche, von der örtliche SPD organisiert, startet mit einem Kinderfest,. Tags darauf singt der Meisterchor Hervest-Dorsten am Seniorentag. Am 3. Tag findet eine Bürgerversammlung zur Zukunft Rhades statt. 2 Tage danach spielen 2 Gitarristen Flamenco im Jugendheim Fröbelweg. Ein Puppentheater-Aufführung folgt am Tag danach auf dem Kirchplatz. Den grandiose Schlusspunkt, wieder nur einen Tag später, setzt die legendäre Rockgruppe Rousseau auf dem Rhader Schulhof.

Wird fortgesetzt

Veröffentlicht am 20.01.2025

 

Bundespolitik Wenn „gnadenlose“ Parteipolitik ihre menschliche Seite zeigt

SPD-Generalsekretär lobt seinen erkrankten Vorgänger Kevin Kühnert

Er ist seit 100 Tagen im Amt. Matthias Miersch, der neue SPD-Generalsekretär. Er musste die Nachfolge von Kevin Kühnert übernehmen, weil dieser mit 35 Jahren durch die erdrückende Last des Amtes schwer erkrankte. Seine erste Parteitagsrede eröffnete Matthias Miersch mit einem Lob an seinen Vorgänger, das die SPD-Delegierten tief berührte. „Er könne von ihm lernen, wie pointiert er immer wieder komplexe Sachverhalte auf den Punkt gebracht habe“, und weiter, „wir alle können von ihm lernen“. Der folgende Satz, dass Kevin Kühnert nach seiner Gesundung alle Türen zur Rückkehr offen stünden, zeigt, dass es im politischen Leben Seiten gibt, die viel zu wenig beachtet und gewürdigt werden. Seiten, die Politiker auf allen Ebenen auch zeigen können (und müssen), nämlich Mensch zu sein wie Du und ich. Dankbar und mit Beifall nahm der Parteitag die Information entgegen, dass es Kevin Kühnert inzwischen besser gehe. Dann, mit spürbarer Erleichterung, nahmen die Delegierten ihre Arbeit auf, um für die bevorstehende Bundestagswahl bestens gerüstet zu sein.

Eigener Bericht auf Grundlage der Ruhr-Nachrichten Veröffentlichung, „Von Kühnert lernen“, am 15.01.2025    

Veröffentlicht am 18.01.2025

 

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