Unser Kreisvorsitzende Frank Schwabe MdB spricht Klartext

Bundespolitik

Schwabe ruft zu Teilnahme an Anti-Atom-Protesten auf und erhöht Druck zur Gründung von Stadtwerken

Zu den bevorstehenden Protestkundgebungen zur Atompolitik und zu den Möglichkeiten der "Energiepolitik von unten" im Kreis Recklinghausen erklärt der direkt gewählte Bundestagsabgeordnete, stellvertretende umweltpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion und SPD-Kreisvorsitzende Frank Schwabe:

Wer den schnellen Ausstieg aus der Atomenergie will, muss jetzt etwas dafür tun. Wer glaubt, der kommt jetzt von selbst, täuscht sich. Schwarz-Gelb und die Atomlobby sammeln sich nur, versuchen die aktuelle massive Haltung in der Bevölkerung gegen die Atomenergie auszusitzen.
Deshalb ist es richtig und wichtig sich z.B. an den Protesten am Samstagmorgen in Recklinghausen, Waltrop und Castrop-Rauxel zu beteiligen. Ebenfalls rufe ich zur Teilnahme an den für den nächsten Montag vorgesehenen Mahnwachen, unter anderem in Dorsten, und der Teilnahme an den Großdemonstrationen am nächsten Wochenende in vier deutschen Großstädten auf. Ich selber werde in Köln anwesend sein.

Neben der Erhöhung des Drucks auf eine weiterhin umkehrunwillige Regierung kann aber auch jeder Mensch selbst tätig werden. Es gibt zahlreiche Anbieter von atomfreiem Strom überregional und bei den Stadtwerken. Ich nutze z.B. Greenpeace Energy.

Die nächsten Wochen und Monate müssen gerade im Kreis Recklinghausen genutzt werden den Druck zur Gründung von Stadtwerken zu erhöhen. Die Menschen müssen über die Kommunalparlamente die Chance haben die Energieversorgung dieses Landes mitzuentscheiden. Die vier großen Atomkonzerne handeln nicht im Sinne der Allgemeinheit. Dort, wo CDU-geführte Mehrheiten Stadtwerke verhindern wollen, kann ich mir auch direktdemokratische Entscheidungen der Bürger z.B. durch einen Bürgerentscheid vorstellen.

 
 

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