Verkehrskonzept präsentiert

Presse

SPD-Rhade mobil vor Ort
Verkehrskonzept präsentiert

Nach dem Thema Fahrradstraßen stellten die Mitglieder der Rhader Sozialdemokraten jetzt ihre Überlegungen vor, den Durchgangsverkehr auf der Ost-West-Achse durch ein Kreisverkehrssystem zu „bändigen“.

„Die Lembecker-, und Erler Straße trennt unseren Ort in Nord und Süd und ist zu bestimmten Zeiten ohne Gefährdung fast unüberquerbar“, so die Ausgangslage der Überlegungen. Kreisverkehre, lange Zeit bei den Verkehrsplanern verpönt, erleben in der ganzen Republik eine nicht für möglich gehaltene Renaissance. So sollen sie auch in Rhade künftig für eine Reduzierung der Geschwindigkeit auf der schnurgeraden, mehr als 2 Kilometer langen Straße (Autobahnzubringer) sorgen und
die Verkehrsführung selbständig und gleichberechtigt regeln. „Das wäre in Stoßzeiten eine große Hilfe, um aus den rechts und links des Straßendorfes Rhade entstandenen Wohnsiedlungen, auf die Hauptachse gefahrlos wechseln zu können“, so die Vorstellungen der örtlichen SPD. Achim Schrecklein (Foto) stellte am Samstag auf dem Parkplatz des neuen Einkaufzentrums den Plan vor, der aus bis zu 4 Kreisverkehren bestehen könnte. Neben dem vorhandenen an der A31 ist der Kreuzungsbereich Debbingstraße/Erler Straße/Höfer Weg relativ unstrittig. Weitere Vorschläge im Bereich Stuvenberg/Rüther Weg oder in Höhe des neuen Einkaufzentrums gelten als Denkanstöße. Achim Schrecklein:“ Wir wollen, dass diese Ideen vorurteilsfrei geprüft werden und das es zu einer breiten, fruchtbaren Diskussion über die Zukunft unseres Ortes beiträgt“.
Der mobile Informationsstand war zeitweise dicht umlagert. Forderungen, dass es auf der gesamten Länge der Durchgangsstraße auch zu mehreren sicheren Fußgänger-/Radfahrerquerungen kommen muss, wurden von den Initiatoren aufgenommen.
Am kommenden Samstag lautet das Thema „Debbingstraße, Kirchplatz und das alte Dorf Rhade“.

 
 

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