Christoph Kopp ist der Ansprechpartner der Rhader SPD für Neumitglieder Warum soll ich in einer politischen Partei mitarbeiten?
Ein Plädoyer für Rhade
Es gibt viele Gründe, nein zu sagen. Zu wenig Zeit, keine Lust, Parteien sprechen mich nicht an.
Es gibt aber einen entscheidenden Grund, ja zu sagen. Ja zu Rhade, ja zu unserem Lebensmittelpunkt.
Wer will, dass sich unser Ort positiv weiter entwickelt, kommt an den politischen Parteien nicht vorbei.
Sie sind die einzigen, die sich kontinuierlich einsetzen und die über die erforderlichen Rundum-Informationen aus dem Rathaus verfügen.
Klar, es gibt auch Bürgerinitiativen, die sich sehr aktiv und konstruktiv positionieren. Aber das ist immer ein Engagement auf Zeit – für einen besonderen Zweck.
Danach, ob erfolgreich oder nicht, beobachten wir in der Regel einen Rückzug ins Private.
In Rhade konkurriert neben der SPD nur noch die CDU. Das Verhältnis zueinander muss in einem fairen Wettbewerbscharakter münden. Das ist nicht immer der Fall.
Es muss aber allen Beteiligten klar werden, dass nur die Bündelung unserer Kräfte und Ideen zu einem Erfolg für Rhade führen kann.
Wir beobachten seit mehreren Jahren, dass wirklich gute Ideen von beiden Parteien verpuffen, weil wir aus der Phase der Vorschläge kaum heraus kommen.
Wir müssen uns also zusammensetzen. Aber nicht nur wir alleine. Da sind die Kirchen (kath. und ev.), da sind die Vereine, da sind interessierte Bürgerinnen und Bürger. Wir wären gut beraten, sie mitgestalten zu lassen.
Die Rhader SPD hat die Zeichen der Zeit erkannt und in einem langen Diskussionsprozess die Weichen für einen „runden Tisch“ gestellt. Ob Zukunftsausschuss Rhade oder Stadtteilplanungsgesprächskreis – das ist egal. Wichtig ist, gemeinsam einen Stadtteilrahmenplan für unseren Ort aufzustellen.
Da geht es um die Frage der Verkehrsführung, die Sanierung der Schule, Bebauungspläne, Sportstätten usw., usw. Alle Bereiche greifen ineinander, Zahnrädern ähnlich. Wir müssen endlich weg von isolierten, nicht schlechten, Einzelmaßnahmen, hin zu integrierten Gesamtlösungen. Als Beispiele seien hier genannt, das neue Einkaufszentrum und das neue Pflegeheim. Erst nach der Fertigstellung machen wir uns Gedanken über die sichere Verkehrsführung. Das muss doch so nicht sein.
Johannes Rau hat in seiner letzten Berliner Rede 2004 gesagt:
„Ja, wer etwas zu kritisieren hat an unserem Land, der soll das tun. Wer aber etwas verändern will in unserem Land, der muss etwas tun. Er muss sich einmischen, muss mitarbeiten, muss Verantwortung übernehmen für unser Land. Vom Zuschauen wird keine Schule gebaut, kein Kindergarten renoviert, keine Landschaft geschützt, keine Sozialstation unterhalten“.
Warum soll ich in einer politischen Partei mitarbeiten? Zum Beispiel in der Rhader SPD?
Weil es ohne Dich, ohne Sie nicht geht.