
Ein Blick auf Dorsten, seine Parteien und Kandidaten
In einem Rhythmus von ca. 5 Jahren werden rund 50.000 Dorstener Bürgerinnen und Bürger aufgefordert, von ihrem Kommunal-Wahlrecht Gebrauch zu machen. Es gibt drei Möglichkeiten:
- A, nicht zu wählen. Das ist die schlechteste Entscheidung!
- B, wählen wie gehabt. Das ist zwar bequem, aber nicht mehr zeitgemäß!
- C, Angebote prüfen, um dann das passendste für mich und mein Umfeld auszuwählen!
Nach dem logischen Auswahlverfahren, scheiden A und B aus. Bleiben wir bei C. Vorsicht bei Sonderangeboten. Sie halten oft nicht, was sie versprechen. Das gilt gleichermaßen für Kosmetika, Bockwurst und Kommunalpolitik. Also immer!
Die Plakate, die uns von den Laternenmasten grüßen, haben die Funktion, an den Wahltermin zu erinnern und aufzuzeigen, welche Partei mit welchen Personen sich um einen Sitz im Ratssaal bewirbt. Nur danach zu urteilen, würde das Kriterium AUSWÄHLEN nicht erfüllen. Also hören wir zu, wer was verspricht. Auffällig ist, dass die Parteien, die nicht das Blaue vom Himmel versprechen, inhaltlich gar nicht so weit auseinander liegen. Fehlt der Blick auf die Personen. Person kann jeder. Gefragt ist Persönlichkeit. Und schon trennt sich die Spreu vom Weizen. Statt jetzt die Kandidaten gegeneinander auszuspielen, empfehlen wir den Lesern, Julian Fragemann, Achim Schrecklein, Lothar Danielowski und weitere Dorstener SPD-Persönlichkeiten auf den Prüfstand zu stellen. Danach löst sich der Begriff, Qual der Wahl, von alleine auf.