Wann wird es endlich wieder Sommer?

Gesellschaft

Ein gesamtpolitisches Stimmungsbild - Von Berlin bis Dorsten und Rhade

Es regnet, es ist zu kalt, die Wolken hängen tief, die Stimmung auch. Es fällt in diesen Tagen nicht schwer, das Wetter mit der politischen Lage in unserem Land zu verbinden. Obwohl in knapp 4 Monaten ein neuer Bundestag gewählt wird, ist weit und breit nichts davon zu spüren. Programme scheinen keine Rolle mehr zu spielen. Bei der CDU weiß der Wähler, die Wählerin tatsächlich bis heute nicht, wofür diese Partei steht. So wird ausschließlich die Persönlichkeit der Spitzenkandidaten darüber entscheiden, wer ins Kanzleramt einziehen wird. Demokratie lebt aber vom fairen Wettbewerb der Programme. Und ohne Parteibasis ist alles nichts. Diese bietet, egal in welche politische Richtung man blickt, ein trübes Bild. Corona hat die Vorort-Aktivitäten auf fast Null gesetzt. Es wird verzweifelte Versuche geben, die ehemals aktiven Mitglieder wieder hinter dem warmen Ofen hervorzuholen. Egal, ob der Blick nach Wesel, Recklinghausen oder Dorsten fällt. Überall das gleiche Bild. Parteien finden fast nicht mehr statt. Politik wird ausschließlich von den Bürgermeistern, ihren Pressestellen und eingeschränkt von den gewählten Fraktionen gemacht. Das funktioniert zwar leidlich, ist aber langfristig kontraproduktiv. Denn nur der offene und öffentliche politische Wettbewerb führt zu den besten Ergebnissen, auch in unserer Stadt, natürlich auch in Rhade. Die letzte Wettervorhersage verspricht Besserung. Parallel scheint auch Corona auf dem Rückzug zu sein. Gute Voraussetzungen, um unsere demokratischen Strukturen wiederzubeleben. Zur Erinnerung: Die Parteien wirken bei der politischen Willensbildung des Volkes mit. (Grundgesetz Artikel 21)

Ein Rhader Appell an die demokratischen Parteien vor Ort

 
 

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