Iran-Krieg (fast) beendet. Nun alles gut?
Dass der amerikanische Präsident dummes Zeug daherredet, bekommt jeder mit, der ihm zuhört. Er glaubt von sich, der größte, schönste und erfolgreichste Präsident der USA zu sein, den es je gegeben hat und den es so nie wieder geben wird. So sieht Größenwahn aus. Bestärkt wird er von Wegbegleitern, die versuchen ihn zu kopieren und gar nicht abwarten können, ihn zu beerben. Nun haben sie sich total verzockt. Um globale Stärke zu demonstrieren, haben sie den Iran „aus heiterem Himmel“ angegriffen. Ziel sei gewesen, in wenigen Tagen einen Regimewechsel herbeizubomben, das Militär auszuradieren, die Atomproduktion dem Erdboden gleich zu machen. Nach einigen Wochen steht fest, dass kein Ziel erreicht wurde. Stattdessen mussten die USA einem Deal zustimmen, der nichts besser gemacht hat, aber vieles schlechter. Das mörderische Regime im Iran sitzt fester den je „im Sattel“. Zigtausende Häftlinge, die an das Gefasel von Trump, ihnen beim Demonstrieren gegen die iranischen Diktatoren zu Hilfe zu kommen, geglaubt haben, werden aus den Kerkern nicht mehr herauskommen. Iran verfügt weiter über Raketen mit großer Reichweite, und auch die komplette Vernichtung der iranischen Atomproduktion existiert nur im Wunschdenken der USA. Der deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz hat das Demütigung der Amerikaner genannt. Dafür wurde er von Trump und seinen Speichelleckern mit Liebesentzug bestraft. Dabei hat er, zwar undiplomatisch, das Richtige gesagt. Tage später wird Trump auf dem G7-Gipfel überschwänglich für seinen Deal gelobt. Heuchlerischer geht es nicht.
Ungeschminkte Rhader Wochenendgedanken