Meldung über marodes Rathaus wirft Fragen auf und lässt Köpfe rauchen
Was ist denn da los? Das Rathaus bricht bald zusammen? Oder brennt es vorher ab? So zumindest kann der Samstag-Zeitungsartikel über einen Sanierungsfall der besonderen Art interpretiert werden. Die Deckenkonstruktion nicht mehr tragfähig, der Brandschutz nicht zeitgemäß. Es kommt aber noch schlimmer. Die Fenster müssen raus, die Wände schreien nach neuer Isolierung und frischer Farbe. Und die Toiletten erfüllen nicht mehr den neuesten Stand der Technik. 60 Jahre wurde hinter den Verwaltungsmauern der Lippestadt intensiv gearbeitet und nachgedacht. Da ist Abnutzung normal. Und nicht wenige haben das Rathaus schlauer verlassen als beim Betreten. Kurzum: Da bleiben eigentlich nur noch Abriss und Neubau. Erfahrung, wie man so etwas macht, konnte man beim Lippetorcenter, das nicht annähernd 60 Jahre alt wurde, gewinnen. Jetzt bleibt nur noch das kleine Problem der Finanzierung. „Wir schaffen das“! Und die Auslagerung des Personals während der Erneuerungsphase? „Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg“, so etwas salopp ein Vorschlag aus der Bürgerschaft. Warten wir mal ab, was sich in den nächsten Monaten tut. Als vorläufiges Fazit bleibt: Ohne eine weitere Großbaustelle wäre Dorsten viel ärmer.
Ein nicht ganz ernst gemeinter Kommentar aus Rhade