Was man nicht so alles erlebt ......

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Kindertheater

Feindbilder in Rhade
Eine wahre Begebenheit

Samstagvormittag. Einkaufstag. REWE und Aldi vermelden Hochbetrieb. Das nutzen auch einige Organisatoren des diesjährigen Kinderferienspaßes, um auf die kommende Kindertheaterveranstaltung mit dem Kasper aufmerksam zu machen.
Es handelt sich um eine private Initiative von Brigitte Hartwich (bereits zum 3. Mal), in Absprache mit der Stadt Dorsten, der organisatorischen Hilfe durch die Rhader Sozialdemokraten und dem diesjährigen Sponsoring der hiesigen Volksbank und der Firma druck und graphik von Achim Schrecklein. Nicht zu vergessen durch die Katholische Kirche, die das Carola Martius-Haus zur Verfügung stellt.

Die bunten Handzettel mit dem Kaspermotiv und dem Hinweis, dass am Mittwoch, 31. August die Vorstellung um 15 Uhr beginnt, werden dankbar entgegen genommen.
Nur einmal werden die freiwilligen, ehrenamtlich aktiven Verteiler unfreundlich und abweisend behandelt.
Ein junger Mann, an der Hand sein kleines Kind, das sicherlich auch Spaß an dem Kindertheater hätte, drückt durch Mimik, Gestik und den Hinweis: „Das brauchen wir nicht“, seine unmissverständliche Abneigung gegenüber den freundlichen Einladern aus.
Da war es wieder. Das alte, längst überwunden geglaubte Rhader Feindbild.
Der junge Mann ist nämlich ein nicht unbekanntes Mitglied der Rhader CDU. Und in sein Weltbild passt nicht, dass es in unserem Dorf nur ein tolerantes, Partei übergreifendes Miteinander geben kann, um Rhade positiv weiter zu entwickeln.
Selbst beim Kindertheater, das noch nie als Parteiveranstaltung angeboten wurde, sind die Mauern im Kopf nicht einzureißen.
Erschreckend, dass selbst jüngere Menschen in ihren Vorurteilen verharren. Da sind viele erfahrene Rhader schon viel weiter.

 
 

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